In einer stürmischen Gewitternacht, in der ein gewaltiger Blitz die Mattisburg in zwei Hälften teilt, wird das Mädchen Ronja geboren. Vater ist der mächtige Räuberhauptmann Mattis und so verliebt in seine Tochter, dass ihn keiner wiedererkennt. Als Ronja alt genug ist, streift sie allein durch den Wald und lernt jeden Tag, sich nicht zu fürchten. Und das muss sie auch, denn nur wer sich nicht fürchtet im Mattiswald, den lassen die gefährlichen Wilddruden und Graugnome in Ruhe. Auf ihren Ausflügen trifft sie eines Tages am Höllenschlund einen gleichaltrigen Jungen: Birk Borkasohn.
Er ist der Sohn des Räuberhauptmanns Borka. Als Ronja von ihm hört, dass die gesamte Borkabande heimlich auf der Nordhälfte der Mattisburg eingezogen ist und es ihrem Vater erzählt, schwört dieser Rache, denn Mattis und Borka sind schlimmste Feinde.
Da sich Ronja und Birk bei ihren Abenteuern im Wald wieder treffen, werden sie langsam Freunde, die sich versprechen, einander wie Bruder und Schwester zu sein. Ronjas Leben ist plötzlich schön und schwierig zugleich, denn niemand darf von ihrem Geheimnis erfahren. Als Mattis den Sohn seines Feindes entdeckt und gefangen nimmt, bekennt sich Ronja zu ihrer Freundschaft zu Birk und stellt sich gegen den eigenen Vater.
Das 1981 erstmals veröffentlichte Kinderbuch „Ronja Räubertochter“ aus der Feder der bekanntesten Kinderbuchautorin des 20. Jahrhunderts, Astrid Lindgren, begeistert und fesselt seine kleinen und großen Leser seit über 20 Jahren:
Zum Einen auf Grund der zeitlosen Thematik, wie der Freundschaft von Birk und Ronja, dem Konflikt zwischen Eltern und Kindern und die daraus resultierenden Probleme. Zum Anderen fasziniert die Geschichte durch ihre Einbettung in eine mystisch-märchenhafte Atmosphäre, mit Graugnomen, Rumpelwichten und Wilddruden.
Mit viel Witz und Musik erarbeitet der Regisseur Matthias Faltz eine abenteuerlich-räuberliche Inszenierung für die ganze Familie und erweckt den Mattiswald mit samt seinen schrulligen und fantasievollen Bewohnern zu neuem Leben. Bernd Holzapfel (Bühne) und Heike Ruppmann (Kostüme) zeichnen sich, wie bereits in den vergangenen Jahren, auch für die künstlerische Gestaltung dieser Produktion im Großen Haus mit verantwortlich.
Die Titelrolle wird von Gergana Muskalle verkörpert, welche als neues Ensemblemitglied im Eröffnungsstück dieser Spielzeit als eine der drei Erzählerinnen in „Sophiechen und der Riese“ zu sehen ist. Eigens für das Weihnachtsstück wurde das Ensemble des Jungen Staatstheaters durch Gäste, wie Moritz Pliquet als Birk und René Zimmermann in der Rolle des Räuberhauptmanns Borka, erweitert.
Ab dem 15. November 2009 belagern die Mattis- und Borkaräuber, Wilddruden und Rumpelwichte über die Wintermonate und für mehr als 50 Vorstellungen die Bühne im Großen Haus. Im Anschluss an die Vorstellungen kommen alle Beteiligten – wie in jedem Jahr – in die Kassenhalle und geben Autogramme!
Über die vergangenen Jahre hat sich der vom Jungen Staatstheater organisierte Weihnachtsverkauf von Plakaten, Postkarten und T-Shirts im Anschluss an die Vorstellungen als fester Bestandteil des vorweihnachtlichen Theaterevents etabliert. Der Erlös aus dem diesjährigen Verkauf geht zu einem Teil an das seit mehreren Jahren vom Jungen Staatstheater begleitete Kolumbien-Projekt, das eine Grundschule für Gehörlose Kinder sowie eine Betreuungsstätte für Kinder aus Flüchtlingsfamilien unterstützt. Mit dem anderen Teil soll ein soziales Projekt gefördert werden, das den Kampf gegen die stetig steigende Kinderarmut in Deutschland aufgenommen hat.
Regie
Bühne
Kostüme
Musikalische Einstudierung
Dramaturgie
Mit:
Ronja
Mattis, ihr Vater
Lovis, ihre Mutter
Birk
Borka, sein Vater
Undis, seine Mutter
Glatzen-Per
Klein-Klipp
Elsa-Kristin Naumann
Sturkas
Pelle
Borkaräuber
Max Münz
Von Astrid Lindgren
Premiere
Sonntag, den 15.11.2009, 14.00 Uhr
Großes Haus
Sonntag, den 22.11.2009, 11.00 Uhr
Freitag, den 27.11.2009, 11.00 UhrFreitag, den 27.11.2009, 14.00 Uhr
Sonntag, den 29.11.2009, 11.00 Uhr
Montag, den 30.11.2009, 11.00 Uhr
Montag, den 30.11.2009, 14.00 Uhr
Dienstag, den 01.12.2009, 11.00 Uhr
Dienstag, den 01.12.2009, 14.00 Uhr
Mittwoch, den 02.12.2009, 10.30 Uhr
Mittwoch, den 02.12.2009, 13.30 Uhr
Donnerstag, den 03.12.2009, 10.30 Uhr
Donnerstag, den 03.12.2009, 13.30 Uhr
Freitag, den 04.12.2009, 11.00 Uhr
Freitag, den 04.12.2009, 14.00 Uhr
Sonntag, den 06.12.2009, 11.00 Uhr
Montag, den 07.12.2009, 11.00 Uhr
Montag, den 07.12.2009, 14.00 Uhr
Dienstag, den 08.12.2009, 10.30 Uhr
Dienstag, den 08.12.2009, 14.00 Uhr
Mittwoch, den 09.12.2009, 11.00 Uhr
Mittwoch, den 09.12.2009, 14.00 Uhr
Mittwoch, den 09.12.2009, 18.00 Uhr
Donnerstag, den 10.12.2009, 11.00 Uhr
Donnerstag, den 10.12.2009, 14.00 Uhr
Freitag, den 11.12.2009, 11.00 Uhr
Freitag, den 11.12.2009, 14.00 Uhr
Sonntag, den 13.12.2009, 11.00 Uhr
Montag, den 14.12.2009, 11.00 Uhr
Montag, den 14.12.2009, 14.00 Uhr
Dienstag, den 15.12.2009, 11.00 Uhr
Dienstag, den 15.12.2009, 14.00 Uhr
Mittwoch, den 16.12.2009, 11.00 Uhr
Mittwoch, den 16.12.2009, 14.00 Uhr
Donnerstag, den 17.12.2009, 11.00 Uhr
Donnerstag, den 17.12.2009, 14.00 Uhr
Samstag, den 19.12.2009, 11.00 Uhr
Sonntag, den 20.12.2009, 11.00 Uhr
Montag, den 21.12.2009, 11.00 Uhr
Dienstag, den 22.12.2009, 10.30 Uhr
Dienstag, den 22.12.2009, 13.30 Uhr
Mittwoch, den 23.12.2009, 11.00 Uhr
Mittwoch, den 23.12.2009, 14.00 Uhr
Samstag, den 26.12.2009, 11.00 Uhr
Sonntag, den 27.12.2009, 11.00 Uhr
Montag, den 28.12.2009, 11.00 Uhr
Dienstag, den 29.12.2009, 11.00 Uhr
Dienstag, den 29.12.2009, 14.00 Uhr
Mittwoch, den 30.12.2009, 11.00 Uhr
Mittwoch, den 30.12.2009, 14.00 Uhr
Samstag, den 02.01.2010, 11.00 Uhr
Samstag, den 02.01.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, den 03.01.2010, 11.00 Uhr
Sonntag, den 03.01.2010, 14.00 Uhr
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