Oestrich-Winkel, 29. Juli 2010 – Zu unserem großen Bedauern muss Michael Nagy seinen Auftritt am 1. August 2010 aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wir freuen uns, dass Sebastian Noack sich kurzfristig bereit erklärt hat, den Part des erkrankten Sängers zu übernehmen.
01.08.2010, 19:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal
Gustav Mahler 150. Geburtstag »Lieb und Leid«
Sebastian Noack, Bariton
Reto Kuppel, Violine - Valentin Klavierquartett
Sophie von Kessel, Rezitation - Stefan Hunstein, Rezitation
Gustav Mahler: Klavierquartett a-Moll
Alma Mahler: »In meines Vaters Garten«, »Die stille Stadt«, »Bei Dir ist es traut«
Alexander Zemlinsky: »Irmelin Rose«
Gustav Mahler: »Lieder eines fahrenden Gesellen« für Gesang und Streichquartett
Briefe, Tagebücher und literarische Texte fügen sich mit der Musik zu einem eindrucksvollen Mosaik
Der gebürtige Berliner Sebastian Noack studierte Gesang an der Hochschule der Künste Berlin bei Dietmar Hackel, Ingrid Figur und Dietrich Fischer-Dieskau. Bekannt wurde er durch den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang.
Er gewann den Paula Lindberg- Salomon-Wettbewerb sowie den 2. Preis beim International Song Competition in der Wigmore Hall London. Seitdem hat er sich besonders als Konzertsänger einen Namen gemacht.
Er sang unter namhaften Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Semyon Bychkov, Marin Alsop, Kirill Petrenko, Markus Stenz Marcus Creed, Michel Corboz und Frieder Bernius. Sein Repertoire umfasst alle bedeutenden oratorischen Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart.
Zahlreiche Tourneen unter Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe oder Gustav Leonhardt führten ihn durch ganz Europa, die USA und Südostasien. Noacks besonderes Interesse gilt dem Liedgesang: Regelmäßig gibt er Rezitale bei verschiedenen Festivals und Kammermusikreihen.
Er gründete in Berlin gemeinsam mit dem Pianisten Manuel Lange die neue Konzertreihe „Meisterlied im Musikinstrumenten-Museum“. Gemeinsam mit Juliane Banse und Stella Doufexis war Noack im vergangenen Sommer erstmalig zu Gast bei der Schubertiade Schwarzenberg.
Im Bereich der Oper debütierte Sebastian Noack im Juni 2009 in Donizettis Viva la Mamma an der Staatsoper Berlin. Im Januar 2010 gab er sein Rollendebüt als Wolfram von Eschenbach in Richard Wagners Tannhäuser an der Oper Halle unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens.
Seine nächste Wagner-Partie ist der Kurvenal in Wagners Tristan am
Deutschen Nationaltheater Weimar.
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