Wassertreten gegen die Hitze. Der Allgäuer Kneippkurort Füssen ist geradezu übersät mit erfrischenden und informativen Stationen rund um gesundes Abkühlen, darunter mehrere Tretbecken und Trinkbrunnen.
Zu den Höhepunkten zählt die schwimmende Kneipp-Insel im Hopfensee. Am Ufer laden Gedankenbänke mit Zitaten des Wasserdoktors und eine Kräuterspirale zum Verweilen ein.
Für noch mehr Erfrischung sorgt eine Schwimmrunde. Die insgesamt sieben öffentlichen Kneipp-Stationen in und rund um die bayerische Stadt am grünen Lech sind kostenfrei und über die Kneipp-Radrunde miteinander verbunden.
Verschnaufpause im Auszeitdorf. Nur etwa vierzig Autominuten von Füssen entfernt atmen Urlauber in den abgelegenen Seitentälern des Tiroler Lechtals tief durch.
Denn dank ihrer Höhenlage ab 1.100 Metern wartet in den dort versteckten Mini-Gemeinden Gramais, Hinterhornbach, Pfafflar und Kaisers eine erholsame Auszeit für Allergiker wie für Hitze-Empfindliche.
Die Magie der österreichischen Region liegt im kristallklaren Schmelzwasser der Seitentalbäche Otterbach, Hornbach, Streimbach und Kaiserbach, die den Wildfluss Lech im Tal speisen.
Entsprechend gibt es in den so genannten Auszeitdörfern keine künstlich angelegten Becken, sondern nur eine „wilde“ Kneippkur.
Hitzefrei im Naturbadeteich. Wer dagegen von Kopf bis Fuß das kühle Nass genießen möchte, der findet im 52.000 Quadratmeter großen Park der Therme Meran gleich elf Außenpools zum Schwimmen,
Treibenlassen und Entspannen. Jüngstes Highlight der Grünanlage im Herzen der Südtiroler Kurstadt ist der neue Bio Nature Pool, mit 1.200 Quadratmetern Badefläche derzeit der größte der Region.
Dank eines biologischen Filtersystems und fast 6.000 angesiedelten Wasserpflanzen kommt der Naturbadeteich ohne Chemie und Desinfektionsmittel aus. Daher können auch Allergiker dort bedenkenlos ihre Bahnen ziehen.
Eiskalter Quellgenuss im Tannheimer Tal. Nur wenige Kilometer hinter der deutsch-österreichischen Grenze liegt mitten im Tiroler Ort Tannheim eine weitere Erfrischungsmöglichkeit.
Hitze-Empfindliche hüpfen mit Blick auf eins der schönsten Hochtäler Europas in den Naturbadeteich des Hotel Jungbrunn.
Dieser ist das ganze Jahr hindurch angenehm kühl – bezieht er doch sein Wasser unmittelbar aus der hauseigenen und namensgebenden Jungbrunn-Quelle, die unter dem Hotel aus dem Felsen sprudelt.
Das Herzstück des selbst ernannten Gutzeitorts wurde mithilfe eines Glaszylinders im 7.900-Quadratmeter-Spa sichtbar gemacht.
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Hitzefrei im Naturbadeteich und Wassertretten in der Therme Meran. © Therme Meran/Manuel Kottersteger