Im Anschluss an die Vorstellung „Hiob“ findet am Samstag, 8. Mai, zum letzten Mal in dieser Spielzeit ein Publikumsgespräch zum Stück mit den Schauspielern des Abends statt.
„Hiob“ beschreibt den Leidensweg des jüdisch-orthodoxen Dorfschullehrers Mendel Singer um 1900, den innerhalb kürzester Zeit so viele Schicksalsschläge treffen, dass sein Weltbild daran zerbricht. Wie dem biblischen Hiob wird Mendel alles genommen – doch kann er die Schicksalsschläge nicht wie dieser als Gottes allmächtigen Willen annehmen.
In dem Moment, als er sich von dem grausamen Gott lossagt und nur noch den Menschen als Handlanger Hilfsdienste leistet, geschieht allerdings etwas völlig Unerwartetes.
In der Inszenierung von Intendant Thomas Bockelmann spielt Jürgen Wink die Hauptrolle des Mendel Singer, weitere Mitwirkende sind Karin Nennemann, Agnes Mann, Christina Weiser, Aljoscha Langel, Thomas Sprekelsen, Uwe Rohbeck und der Musiker und Komponist Dirk Raulf.
„Jürgen Wink ist als Mendel Singer das Zentrum des Abends, gerade weil er so zurückgenommen spielt. Er lässt Schuld und Resignation tief in sich glühen wie ein nicht löschbares Feuer. Und das Wunder des Schlusses kann so gar nicht erst kitschig werden“ schrieb die HNA nach der Premiere.
„Ein Ereignis“ und „ein dichtes und schauspielerisch starkes Kammerspiel“ nannte die Frankfurter Rundschau den Abend.
Vorstellungsbeginn ist um 19.30 Uhr im Schauspielhaus, Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und im Internet unter www.staatstheater-kassel.de.
Foto: Jürgen Wink als Mendel Singer (Fotograf: Dominik Ketz)
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