„Wer heut sein Haupt noch auf der Schulter trägt
Hängt es schon morgen zitternd auf den Leib.“
Der schlafwandelnde Prinz Friedrich von Homburg wird vom Kurfürsten und dessen Hofgesellschaft beobachtet. Der Kurfürst lässt ihm durch seine Nichte Natalie einen Lorbeerkranz überreichen. Im Traum spricht der Prinz die Prinzessin als seine Braut an. Als er erwacht, findet er ihren Handschuh bei sich. Mit seinem Traum beschäftigt, überhört Homburg die morgendliche Befehlsausgabe und greift zu früh in die Schlacht ein, die er gewinnt.
Das Kriegsgericht verurteilt den Sieger dennoch zum Tode, und Homburg, bereit auf Natalie und seine Stellung zu verzichten, bettelt um sein Leben. Der Kurfürst will ihm Freiheit gewähren, wenn Homburg den Urteilsspruch für ungerecht hält.
Der Prinz erkennt die Rechtmäßigkeit des Urteilsspruchs an und ist bereit zu sterben. Kriegsheld und romantischer Träumer, Liebender und Verräter – zwischen Todesangst und Todesmut steht der Prinz fremd in einer Welt, in die er sich einzuordnen versucht. Die Unterwerfung wird mit der Wahrwerdung seines Traumes belohnt.
Premiere
25. September 2009
RegieAndreas Kriegenburg
BühneAndreas Kriegenburg
Kostüme Andrea Schraad
DramaturgieJuliane Koepp
Besetzung
Jörg Pose (Friedrich Wilhelm), Judith Hofmann (Kurfürstin), Barbara Heynen (Prinzessin Natalie von Oranien), Ole Lagerpusch (Prinz Friedrich Arthur von Homburg), Bernd Stempel (Obrist Kottwitz), Johannes Schäfer (Graf Hohenzollern)
Termine
25. September 2009, 19.30 Uhr
26. September 2009, 19.30 Uhr
01. Oktober 2009, 20.00 Uhr
02. Oktober 2009, 20.00 Uhr
08. Oktober 2009, 20.00 Uhr
21. Oktober 2009, 19.30 Uhr
27. Oktober 2009, 20.00 Uhr

