von Cathy Marston / Andrea Miller
Nach dem Klassiker „Julia und Romeo“ und dem vierteiligen Ballettabend „Auf ein Wort“ zeigt das Bern:Ballett als dritte Produktion in den Vidmarhallen das zweiteilige Programm „Auf immer und ewig“, gestaltet von Ballettchefin Cathy Marston und der US-Choreographin Andrea Miller.
Marston zeigt, wie sich Beziehungen generell und die Verbindung Ehe im speziellen tänzerisch ausloten lassen. Sie realisiert mit „Clara“ ein lange geplantes Projekt, das von Clara Schumann, ihrer Ehe mit Robert Schumann und ihrer Beziehung zu Johannes Brahms inspiriert ist.
Marston thematisiert in der Dreiecksbeziehung, wie die drei Musikerpersönlichkeiten voneinander Motive aufgreifen und in ihren Werken weiterverwenden. Die Musik, eine Collage aus Kammermusik der drei Künstler, wird dargeboten von Sonja Lohmiller am Klavier und dem Bariton Benoît Capt.
Cathy Marston hat zudem Andrea Miller eingeladen, erstmals in Europa eine Choreographie zu kreieren. Der jungen, aufstrebenden Künstlerin aus New York eilt der Ruf voraus, sich in einer sehr intensiven, aber auch explosiven Tanzsprache zu äussern.
Ihr Stück „Howl“, das ebenfalls als Uraufführung gezeigt wird, führt das Publikum auf eine gesellschaftspolitische Ebene: Zu einem vielseitigen Soundtrack ab Band fragt sich Miller, wieso sich Kriege ‚auf immer und ewig’ zu wiederholen scheinen.
Premiere am 24.4.2010
Weitere Aufführungen
28.04.2010, 19.30 Uhr, Vidmar:1
09.05.2010, 18.00 Uhr, Vidmar:1
15.05.2010, 19.30 Uhr, Vidmar:1
05.06.2010, 19.30 Uhr, Vidmar:1
08.06.2010, 19.30 Uhr, Vidmar:1
13.06.2010, 18.00 Uhr, Vidmar:1
15.06.2010, 19.30 Uhr, Vidmar:1
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