In der Messe Düsseldorf präsentierten Sportlerinnen und Sportler des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) am Dienstag, 24. April, die offizielle Einkleidung für die Olympischen Spiele (27. Juli bis 12. August) und die Paralympics (29. August bis 9. September) in London.
Es war nach 2002 (Skihalle Neuss) sowie 2004 und 2008 die vierte Olympia-Modenschau unter Beteilung der Messe. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers hob in seinem Grußwort in der Stadthalle des CCD Süd die Verbundenheit der Landeshauptstadt mit der olympischen Bewegung hervor und wünschte den qualifizierten Athleten viel Erfolg in London.
"Die Olympischen Spiele und die Paralympics 2012 sind auch in Düsseldorf zum Greifen nah, etwa bei olympischen Qualifikationsturnieren wie dem Judo Grand Prix, dem Metro Group Marathon und der deutschen Meisterschaft im Geräteturnen, die hier bereits stattfanden oder noch ausgetragen werden", sagte OB Elbers, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Düsseldorf ist.
Die Messe betreut in London zum mittlerweile siebten Mal das Deutsche Haus. Im Deutschen Haus im Museum of London Docklands, das für Athleten, Wirtschaftspartner, Medien und Funktionäre als zentraler Treffpunkt dient, wird auch ein Düsseldorf-Abend stattfinden.
Oberbürgermeister Dirk Elbers kündigte an, bei einem Olympia-Besuch auch den Mitgliedern des Düsseldorfer "Stockheim Team London" vor Ort die Daumen zu drücken. Im städtischen Team werden 15 Düsseldorfer Leistungssportler auf ihrem Weg zum bedeutendsten Sportereignis der Welt von der Landeshauptstadt speziell gefördert, darunter auch olympische Medaillenkandidaten wie Tischtennisstar Timo Boll und Ruder-Weltmeister Lukas Müller.
"Die vorgestellte Ausstattung ist modisch und funktional. Der Wiedererkennungswert ist groß. Die Kleidung ist perfekt auf die Bedürfnisse der Sportler abgestimmt. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Athletinnen und Athleten darin wohl fühlen und Deutschland hervorragend repräsentieren werden", sagte DOSB-Präsident Thomas Bach in der Modemetropole Düsseldorf.
Zuvor hatten die Olympioniken Silke Spiegelburg (Leichtathletik), Christina Schütze, Natascha Keller, Janne Müller-Wieland, Eileen Hoffmann (alle Hockey), Lisa Vitting (Schwimmen), Helena Fromm (Taekwondo), Frank Ostholt (Reiten), Jonas Ems (Kanu), Nicolas Limbach, Peter Joppich (beide Fechten), Patrick Hausding (Wasserspringen), Karsten Dilla (Leichtathletik), Hendrik Feldwehr und Benjamin Starke (beide Schwimmen) sowie die Paralympioniken Kirsten Bruhn, Christoph Burkard (beide Schwimmen), Markus Rehm und Vanessa Low (beide Leichtathletik) die Einkleidung den Gästen und Medienvertretern in einer einstündigen Show präsentiert.
Die Ausrüstung für die rund 400 Athleten der Deutschen Olympiamannschaft und die rund 170 Sportler der Deutschen Paralympischen Mannschaft sowie für mehrere hundert Betreuer wurde in Farbe, Material und Schnitt den in London zu erwartenden klimatischen Verhältnissen angepasst. Bei der Auswahl der Kleidung arbeiteten adidas, Bogner und Sioux eng mit der DOSB-Athletenkommission zusammen.


Präsentation der Olympia-Einkleidung in der Messe Düsseldorf.(c)düsseldorf.de