Die Corona-Krise-schlägt zu - Die Wirtschaftskrisen 2001 und 2008 überstand die PR-Agentur Edelman ohne Entlassungen. Doch Corona hat sich noch dramatischer auf das Geschäft ausgewirkt. Jetzt müssen 390 Mitarbeiter gehen, berichtet W&V.
Vor zwei Monaten hatte Richard Edelman versprochen, es werde aufgrund der Corona-Krise keine Entlassungen geben. Jetzt hat sich die Situation grundlegend geändert.
Laut eines internen Memos, das Business Insider vorliegt, verlieren sieben Prozent der weltweiten Belegschaft und damit in Summe rund 390 Mitarbeiter ihre Jobs. Die Mitarbeiter, die bleiben können, werden um einen Gehaltsverzicht zwischen fünf und 20 Prozent gebeten.
Und Facebook hat ein moralisches Masken-Dilemma in der Coronazeit - Oh du böse Maske. Andri Stocker und Dirk Meycke vom Modelabel Phyne wollten Community-Masken über Facebook verkaufen. Doch Maskenwerbung ist auf Facebook tabu. Ihr Werbekonto wurde kurzerhand gesperrt.
Und dann noch eine Peronalie: Volkswagen kommt nicht zur Ruhe. VW-Konzernchef Herbert Diess will laut der Zeitschrift Auto Motor und Sport Porsche-Chef Oliver Blume nach Wolfsburg holen. Er soll zum VW-Markenvorstand werden. CMO Jochen Sengpiehl, der zuletzt Ärger wegen eines rassistischen Spots hatte, soll gehen.
Von offizieller Seite werden die Personalpläne jedoch dementiert. Dass Sengpiehl vor der Ablösung stünde, seien "haltlose Spekulationen", meldet sich eine VW-Sprecherin gegenüber W&V zu Wort.
Und noch eine Corona-Nachricht
Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt binnen kürzester Zeit radikal verändert. Der Xing-Betreiber New Workhat nun 2.200 Mitglieder seiner Plattform zu ihrer aktuellen Arbeitssituation befragt.
Rund 70 Prozent der Befragten arbeiteten Anfang Mai teilweise oder ausschließlich im Homeoffice. 51 Prozent freuen sich laut der Umfrage auf das Arbeiten im Büro. 91 Prozent vermissen ihre Kollegen und die sozialen Kontakte im Büro.
66 Prozent schätzen am Büro die bessere Trennung von Arbeit und Beruf. 41 Prozent die bessere Arbeitsausstattung. 37 Prozent geben an, im Büro produktiver zu arbeiten als im Homeoffice. Für 31 Prozent der befragten Xing-Mitglieder hat sich das Arbeitspensum in den letzten Wochen erhöht.


Als Hilfestellung erhalten alle betroffenen Mitarbeiter einen 1.000-Dollar-Kredit. Foto: Edelmann





