Gesellschaft Freunde der Künste

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Sonntag, 10. Januar 2010, 11.00 Uhr

Philharmonisches Streichquartett mit Simone Young - Werke von Brahms und Woyrsch im 3. Kammerkonzert der Philharmoniker

Johannes Brahms und Felix Woyrsch – zwei Hamburger Romantiker haben die Philharmoniker auf das Programm ihres 3. Kammerkonzerts gesetzt. Das Philharmonische Streichquartett spielt, gemeinsam mit Generalmusikdirektorin Simone Young am Klavier, Werke der beiden Komponisten, die der Hansestadt ihren musikalischen Stempel aufgedrückt haben.

 

Felix Woyrsch, dessen Geburtstag sich 2010 zum 150. Mal jährt, war zu Lebzeiten in der Hansestadt nicht weniger bekannt als Johannes Brahms. Der gebürtige Dresdner war lange als Leiter der Altonaer Singakademie und als Städtischer Musikdirektor tätig.

In dieser Funktion leitete er die Städtischen Sinfonie-, Volks- und Schülerkonzerte in Altona und prägte das musikalische Leben der Hansestadt. Grund genug für die Streicher der Philharmoniker, Woyrschs spätromantisches Klavierquintett c-Moll auf das Programm zu setzen.

»Wir wollen diesem Komponisten, der lange in Hamburg wirkte, mit der Aufführung seines großen Klavierquintetts c-Moll unseren Respekt zollen«, erklärt Geiger Stefan Schmidt. Neben dieser kammermusikalischen Rarität erklingt ein Stück von Woyrschs großem Vorbild Brahms: sein drittes Klavierquartett, auch »Werther-Quartett« genannt.

Der Komponist litt unter der unglücklichen Liebe zu Clara Schumann. Dementsprechend erklärte er selbst das erste Thema: »Denken Sie sich dabei einen, der sich gerade totschießen will und dem gar nichts anderes mehr übrig bleibt.« Die Kombination der beiden Werke verspricht ein spannendes Matinée-Programm – nicht nur für Lokalpatrioten.


3. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 10. Januar 2010, 11.00 Uhr

 

Klavier: Simone Young
Violine: Stefan Schmidt, Anne Frick
Viola: Naomi Seiler
Violoncello: Arne Klein

 

Felix Woyrsch: Klavierquintett c-Moll op.66
Johannes Brahms: Klavierquartett g-Moll op. 60

 

Karten von 6,50 bis 15 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

 

Anja Bornhöft 
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