Gesellschaft Freunde der Künste

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am Mi., 21. und Do., 22. April 2010 (jew. um 20 Uhr)

Philharmonie Essen - Von Tschaikowski bis Bernstein: Kurt Masur und das Orchestre National de France

Mit dem Orchestre National de France kehrt Kurt Masur für zwei Konzerte in die Philharmonie Essen zurück: Unter das Motto „Romeo und Julia“ stellt der weltbekannte Maestro den ersten Abend. Am zweiten stehen die großen tschechischen Komponisten Antonín Dvořák und Bedřich Smetana im Mittelpunkt. Dabei hat Masur den Cellisten Alban Gerhardt an seiner Seite, der Dvořáks berühmtes Cellokonzert spielen wird.  

 „Romeo und Julia“

Die Geschichte ist ebenso tragisch wie anrührend. Und eine der schönsten der Weltliteratur dazu. Seit mehr als 400 Jahren fasziniert Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ nun schon das Publikum. Auch etliche Komponisten griffen den Stoff immer wieder auf und nutzten ihn als Grundlage für ihre großartige Musik.

Sergej Prokofjew zum Beispiel: Sein Ballett „Romeo und Julia“ ist eines der populärsten überhaupt. Oder Peter I. Tschaikowski, der eine zauberhafte Fantasie-Ouvertüre komponierte. Und Leonard Bernsteins „West Side Story“ ist der Musical-Klassiker schlechthin.

Wie wäre es, wenn man alle drei Werke in einem Konzert zusammenführte? Auf diesen Gedanken mag Kurt Masur gekommen sein, als er das Programm für seinen erneuten Besuch in der Philharmonie geplant hat.

 Und so steht das erste von zwei Konzerten mit dem Orchestre National de France ganz im Zeichen des berühmten Liebespaares. Ein besonderes Motto für einen besonderen Abend – mit Tschaikowskis Ouvertüre, Bernsteins Sinfonischen Tänzen aus der „West Side Story“ und Prokofjews Ballett-Suite.

Konzert am Mittwoch, 21. April 2010 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal

Gefördert von der Philharmonie-Stiftung der Sparkasse Essen. 

Dvoraks Cellokonzert mit Alban Gerhardt

Kaum zu glauben, dass der 82-Jährige nach der Leitung vieler hervorragender Orchester – nicht zu vergessen das London Philharmonic – einen Klangkörper gefunden hat, mit dem er sich noch einmal künstlerisch weiterentwickeln konnte.

 Doch vom Orchestre National de France schwärmt Masur: „Es ist das Orchester, das sich am meisten mit meinen Vorstellungen zu musizieren identifiziert.“  Man darf also davon ausgehen, dass auch der zweite Konzertabend in der Philharmonie bezaubernde Momente bereithalten wird.

 Zumal wenn zwei Meister beseelter böhmischer Klangwelten wie Bedřich Smetana und Antonín Dvořák im Mittelpunkt stehen.

Dvoraks Cellokonzert gilt als das bedeutendste seiner Gattung im späten 19. Jahrhundert. Der nicht zu überhörende böhmische Tonfall wird meist als seine Sehnsucht nach der Heimat gedeutet, in die er dann auch kurz nach Abschluss der Komposition zurückkehrte.

Freuen darf man sich in diesem Konzert vor allem auf den Solisten: Alban Gerhardt hat sich im vergangenen Jahrzehnt unter den großen Cellisten unserer Zeit etabliert. Sein Klang ist unverwechselbar, und seine Interpretationen zeichnen sich durch höchste Originalität aus.

 Bereits im Alter von 21 Jahren debütierte der Berliner bei dem großen Orchester seiner Heimatstadt – den Berliner Philharmonikern. Seitdem musiziert er mit den weltweit bedeutendsten Orchestern und Dirigenten, darunter Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach und Sir Neville Marriner.

 Alban Gerhardts CD-Einspielungen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er drei „ECHO Klassik“-Preise.

Konzert am Donnerstag, 22. April 2010 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal

Gefördert mit einer Spende des Philharmonischen Vereins Essen, ermöglicht durch die Ferrostaal AG. 

Karten (Preise je Konzert (€): 155,-/130,-/95,-/75,-/45,-/20,- zzgl. VVK-Gebühr) und weitere Infos unter Tel. 0201/8122-200, Tel. 0180/59 59 598 (0,14 €/Min.) und im Internet unter www.philharmonie-essen.de.    

Anke Meis
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