Graf Tassilo hat seine Stellung und sein gesamtes Vermögen verloren. Und so begegnet ihm die Gräfin Mariza, auf deren Gütern er als Verwalter Zuflucht gefunden hat, zunächst mit wenig Respekt.
Sie kann sich als attraktive und erfolgreiche Frau vor vielen (lästigen …) Verehrern kaum retten und erkennt erst langsam, dass es der zwar arme, aber dennoch stolze Verwalter ist, den sie wirklich liebt. Walzer und Csárdás, Melancholie und Humor sowie temperamentvolle Tanzrhythmen charakterisieren die Musik Emmerich Kálmáns. Wie kein anderer Komponist verkörpert er in seinen erfolgreichen Operetten die österreichisch-ungarische Musiktradition.
Mit seiner dreiaktigen Operette „Gräfin Mariza“ ist am Sonntag, 9. Januar 2011 um 17 Uhr im Alfried Krupp Saal eines der bis heute beliebtesten Werke des Komponisten in einer halbszenischen Aufführung zu erleben – aufgeführt von Ensemble und Orchesterder großartigen Staatsoperette Dresden unter der musikalischen Leitung von Christian Garbosnik.
Mit bekannten Melodien wie „Komm, Zigan, komm Zigan, spiel mir was vor!“ oder witzigen Tanzduetten wie „Komm mit nach Varasdin“ begeistert Kálmáns Musik auch heute noch ihr Publikum.
Halbszenische Aufführung am Sonntag, 9. Januar 2011 (17 Uhr) im Alfried Krupp Saal
Karten (Preise (€): 15,- / 30,- / 35,- / 48,- / 60,- / 65,- zzgl. VVK-Gebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
Anke Meis
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