Er komponierte fast ohne Ausnahme für Klavier und erreichte mit dieser „Einseitigkeit“ Großes – Frédéric Chopin. Mit einem bewundernden „Hut ab, ihr Herren, ein Genie!“ begrüßte etwa Robert Schumann den jungen Chopin in der Musikwelt. Ein großer Anhänger des Warschauer Komponisten ist auch Pianist und Folkwang-Professor Boris Bloch, der ihm gleich zu Beginn des Chopin-Jahres am Sonntag, 14. Februar 2010 um 11 Uhr im Alfried Krupp Saal die dritte Matinee in seiner Konzertreihe in der Philharmonie Essen widmet:
„Wenn Mozart meine erste, Mendelssohn meine zarte Liebe gilt, Haydn meine tiefste Verehrung hervorruft und Schumann meine erste Leidenschaft, so war und bleibt Chopin meine ewige Liebe, gekoppelt mit einer immer größer werdenden Bewunderung, Staunen und – ich habe keine Angst, es einzugestehen – Vergötterung“, bekennt Boris Bloch.
„Denn ich kenne keinen anderen Komponisten, der einen solch tadellosen Geschmack besaß, wie auch Raffinesse, Stilgefühl und ein hohes Maß an Perfektion. Manchmal denke ich, ich bin Pianist geworden, um Chopin spielen zu dürfen!“
Eine ganz persönliche Auswahl von Werken aus unterschiedlichen Zyklen des Komponisten hat Boris Bloch für das Konzert zusammengestellt. So spielt er zwei Impromptus, darunter das populäre Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66, und einige Mazurken, Nocturnes, Scherzi, Walzer und Polonaisen.
Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit, im Restaurant „Wallberg“ mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.
Blochs Hommage an Frédéric Chopin am Sonntag, 14. Februar 2010 um 11 Uhr im Alfried Krupp Saal
Karten (Preise (€): 35,-/20,-zzgl. Vorverkaufsgebühr) und weitere Informationen unter Tel. 0201/8122-200, Tel. 0180/59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
Anke Meis
Leiterin Presse- & Öffentlichkeitsarbeit / Marketing
Philharmonie Essen
Huyssenallee 53
45128 Essen
Tel: +49 (0)201 81 22 818
Fax:+49 (0)201 81 22 829
a.meis@philharmonie-essen.de


Mstislav Rostropovich und Boris Bloch ©Boris Bloch 1Bild/1Video