Das „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach ist eines der zentralen Werke der Musikgeschichte. Keinen der bedeutenden Komponisten nach ihm ließ die einzigartige Präludien- und Fugen-Sammlung unbeeindruckt:
Haydn, Mozart und Beethoven – sie alle studierten das Werk genau. Letzterer bekannte gar: „Immer, wenn ich beim Komponieren ins Stocken geriet, nahm ich mir das ,Wohltemperierte Klavier‘ hervor, und sogleich sprossen mir wieder neue Ideen.“
Durch die Bach-Renaissance im 19. Jahrhundert erfuhr der Zyklus dann noch einmal einen neuen Schub. Für Robert Schumann war es das „Werk aller Werke“ und „täglich Brot“, das er jedem Pianisten empfahl.
Folkwang-Professor und Cembalist Christian Rieger präsentiert in seinem Podiumskonzert am Sonntag, 6. März 2011 um 11 Uhr im Alfried Krupp Saal, bei dem das Publikum auf der Bühne rund um den Interpreten und sein Cembalo Platz nimmt, den zweiten Teil des „Wohltemperierten Klaviers“.
Rieger studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und der Schola Cantorum Basiliensis. Nach ersten Erfolgen auf Wettbewerbs- und Konzertpodien sowie einem Intermezzo als Theaterkorrepetitor stieß er 1994 zum Ensemble Musica Antiqua Köln, mit dem er sechs Jahre lang als Solist und Continuospieler konzertierte.
Lehrverpflichtungen banden ihn an die Musikhochschulen in Karlsruhe, Berlin, Mainz, Detmold und Salzburg. Seit 2004 ist er Professor für historische Tasteninstrumente/ Ensembleleitung an der Folkwang Universität der Künste.
Teil II des Zyklus’ am Sonntag, 6. März 2011 um 11 Uhr im Alfried Krupp Saal
Karten (Einheitspreis (€): 16,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
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