Suchtgefahr im positiven Sinn verspricht das Essener Debüt des Fauré Quartetts, äußerte doch die Grande Dame der Klaviermusik Martha Argerich: „Wer das Fauré Quartett hört, möchte es wieder hören.“ Ungewöhnlich an dem Ensemble ist, dass es sich um ein festes Klavierquartett handelt. Denn dies ist im Klassikbetrieb höchst selten anzutreffen.
Seit nunmehr 15 Jahren musizieren die vier Ensemblemitglieder Erika Geldsetzer (Violine), Dirk Mommertz (Klavier), Sascha Frömbling (Viola) und Konstantin Heidrich (Violoncello) miteinander, 2005 erhielten sie einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon – eine große Auszeichnung, die keinem anderen Klavierquartett zuvor zuteil geworden ist.
Der Vorteil der festen Besetzung liegt auf der Hand, für den Pianisten Dirk Mommertz ist sie alternativlos: „In dieser Formation ein gutes Ergebnis zu erzielen, erfordert einen sehr hohen Arbeitsaufwand, den ‘Adhoc’-Ensembles, die oft nur ein paar Tage lang proben, nicht erbringen können.
Oft versteht man ein Stück erst nach Jahren wirklich.“ Man darf sich also auf gereifte Interpretationen freuen! Auf dem Konzertprogramm am Sonntag, 3. Oktober 2010 um 11 Uhr im Alfried Krupp Saal stehen das Klavierquartett Nr. 3 h-Moll, op. 3 von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie das Klavierquartett Es-Dur, op. 47 von Robert Schumann.
Im Anschluss findet ein Künstler-Gespräch im Foyer statt, das der Journalist Dr. Christoph Vratz moderiert.
Matinee mit Künstlergespräch am So., 3. Oktober 2010 um 11 Uhr im Alfried Krupp Saal
Karten (Einheitspreis (€): 16,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Informationen unter Tel. 0201/8122-200, Tel. 0180/59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de
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