Gesellschaft Freunde der Künste

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am Donnerstag, 14. Januar 2010 um 20 Uh

Philharmonie Essen - Jung und aufregend: Das Belcea Quartet spielt Beethoven, Britten und Schubert

Das 1994 am Londoner Royal College of Music gegründete Belcea Quartet zählt zu den aufregenden Formationen der jüngeren Generation. Nach Studien u.a. bei bedeutenden Quartetten sowie nach spektakulären Siegen bei den Streichquartett-Wettbewerben in Osaka und Bordeaux begann 1999 mit gefeierten Debüts u.a. im Wiener Musikverein, dem Amsterdamer Concertgebouw und der New Yorker Carnegie Hall die steile Karriere des Quartetts.

Heute ist es in nahezu allen wichtigen Konzerthäusern weltweit zu Gast. Doch wie erreicht man einen solchen Erfolg? Ganz klar, er verdankt sich einem hohen Maß an harter Arbeit, äußerster Disziplin und Professionalität.

So wird bei den Proben an einzelnen Takten, kniffligen Akkorden und kritischen Passagen so lange gearbeitet, werden Akzente oder Tempi erprobt und diskutiert, bis alle Ensemblemitglieder übereinstimmen.

Übernommen haben sie dieses Augenmerk für das Detail vom Alban Berg Quartett. Doch sehen die Belceas nicht nur die Arbeit mit Musikern der eigenen (Streichquartett-) Zunft als prägend für ihr Ensemble an – als Gewinn betrachten sie auch den Austausch mit Musikern aus anderen Bereichen, wie etwa Alfred Brendel: „

Es ist total bereichernd, mit jemandem zu sprechen, der nicht von handwerklichen Fragen des Streichers gelenkt wird, sondern die Stücke einfach als große Musik betrachtet. Von diesem Wissen können wir viel lernen. Brendel etwa kennt die späten Beethoven-Quartette unglaublich gut, als hätte er sie sein Leben lang im Kopf immer wieder aufgeführt“, so Krzysztof Chorzelski (Viola).

Zu ihrem Philharmonie-Debüt amDonnerstag, 14. Januar 2010 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal haben Corina Belcea-Fisher und Laura Samuel (Violine), Krzysztof Chorzelski (Viola) und Antoine Lederlin (Violoncello) nun Benjamin Brittens drittes Streichquartett im Gepäck, das sie meisterhaft beherrschen, wurden sie doch für die Einspielung von Brittens Streichquartetten 2006 mit dem MIDEM Classical Award ausgezeichnet.

Neben Beethovens Quartett D-Dur op. 18 Nr. 3 widmen sich die Musiker mit Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ zudem einem der wohl berühmtesten Werke der Gattung.

„Der Tod und das Mädchen“ u.a. am Donnerstag, 14. Januar 2010 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal

Karten (Preise (€): 35,-/20,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und weitere Informationen unter Tel. 0201/8122-200, Tel. 0180/59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.  

Anke Meis
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