Es lohnt sich, auf ihre Füße zu schauen. Wenn sich die Organistin Iveta Apkalna durch Naji Hakims „Quatre Études-Caprices“ für Pedal solo manövriert, kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Die vier kurzen Stücke sind im besten Sinne spektakulär.
Ein Tanz auf dem Pedal. Kein Wunder, dass Iveta Apkalna das Werk des libanesischen Komponisten immer wieder gern in ihre Programme aufnimmt. Auch im Februar, wenn sie nach Essen kommt, werden Hakims hochvirtuose Etüden dazu gehören.
Iveta Apkalna zeigt eben gerne, was sie kann. Und das ist nicht wenig. Technisch perfekt und sensibel für packende Konzertprogramme – so kennt man die 34Jährige seit vielen Jahren.
Kein Abend ist wie der andere. Mendelssohn, Jongen, Saint-Saëns, Mozart, das waren die Höhepunkte bei Iveta Apkalnas letztem Auftritt in der Philharmonie.
Diesmal – am Donnerstag, 10. Februar 2011 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal – hat sie sich Werke von Franz Liszt („Saint François de Paule marchant sur les flots“ aus „Deux Légendes“), Naji Hakim und Dmitri Schostakowitsch (Passacaglia aus der Oper „Lady Macbeth von Mzensk“, op. 29) ausgesucht.
Dazu Max Regers Paradestück und wohl schönste Choralfantasie „Wie schön leucht’ uns der Morgenstern“. Und von Johann Sebastian Bach wird die Lettin gleich zwei bedeutende Werke an der Kuhn-Orgel im Alfried Krupp Saal präsentieren:
Neben der großartigen c-Moll-Passacaglia spielt sie Präludium und Fuge D-Dur BWV 532, die der frühe Bach-Biograf Philipp Spitta als „eine der blendendsten Orgelkompositionen des Meisters“ bezeichnet hat.
am Donnerstag, 10. Februar 2011 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal
Karten (Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
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