Thomas Hengelbrock passt in keine Schublade. Der gebürtige Wilhelmshavener sieht sich nicht nur als Dirigent, sondern auch als Forscher, musikalisch-kreativer Freidenker und Regisseur. Ein Mann, der immer wieder für Überraschungen gut ist.
Wer hatte bis vor ein paar Jahren gedacht, dass Hengelbrock zu den Bayreuther Festspielen eingeladen wird? Dort wird er in diesem Sommer den „Tannhäuser“ dirigieren und damit erstmals die musikalische Leitung einer Produktion auf dem Grünen Hügel übernehmen.
Dass der Dirigent Einladungen von renommierten Häusern wie der Metropolitan Opera in New York oder der Mailänder Scala sogar ablehnt, liegt nicht zuletzt an seiner intensiven Zusammenarbeit mit dem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble, die er gegründet hat.
Die Aufführung von Werken des großen Barock-Meisters Johann Sebastian Bach hat ihm dabei besonders viel Anerkennung eingebracht. Insofern verspricht das reine Bach-Programm, das Thomas Hengelbrock für sein Konzert am Sonntag, 20. März 2011 um 16.30 Uhr im Alfried Krupp Saal ausgesucht hat, zu einem Hörgenuss ersten Ranges zu werden:
Es erklingen die Kantaten „Ich hatte viel Bekümmernis“, BWV 21 und „Es erhub sich ein Streit“, BWV 19 sowie die Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden“, BWV 230.
Vor dem Konzert findet um 16.30 Uhr „Die Kunst des Hörens“, eine Konzerteinführung durch Thomas Hengelbrock mit Mitgliedern des Ensembles statt.
Bach-Kantaten und -Motette am So., 20. März 2011 (16.30 Uhr) im Alfried Krupp Saal
Gefördert von der Kulturstiftung Essen.
Karten (Preise (€): 10,-/15,-/20,-/25,-/30,-/35,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
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