Seit über 40 Jahren läuft „Father and Son“ bereits in den Radios. Die Zeit hat diesem Popklassiker nichts anhaben können, findet Pfarrerin Doris Joachim-Storch und stellt ihn am Sonntag, 19. August, in den „hr1-Sonntagsgedanken“ aus christlicher Perspektive vor.
Cat Stevens hat „Father and Son“ 1970 aufgenommen, das Thema bleibt zeitlos: Es geht um Aufbruch aus vertrauten Verhältnissen und darum, dass Söhne und Töchter die Eltern verlassen, um erwachsen zu werden. Das Lied ist ein Zwiegespräch: Der Sohn will sein Leben in die eigene Hand nehmen. Der Vater will ihn mit den bekannten Argumenten wie „Du bist noch zu jung“ oder: „Ich war auch mal wie du“ halten.
In der neunten und letzten Folge der Reihe „Mit Popsongs auf Sinnsuche“ 2012 geht Pfarrerin Joachim-Storch Text und Musik dieses Liedes nach. Aber auch der Biografie von Cat Stevens, der 1978 zum Islam konvertierte. Sie spricht über den Generationenkonflikt, der sich stets wiederholt und der sich auch im „Gleichnis vom verlorenen Sohn“ in der Bibel widerspiegelt.
Die „hr1-Sonntagsgedanken“ haben sich bereits zum vierten Mal „Mit Popsongs auf Sinnsuche“ begeben. Die Songinterpretationen aus christlicher Sicht waren schon in den vergangenen zwei Jahren bei den hr1-Hörern auf großen Zuspruch gestoßen.
Die Neuauflage der Sommerreihe lief an den acht Sonntagen vom 1. Juli bis 19. August. Die rund neunminütigen Beiträge kamen in hr1 jeweils sonntags um 7.45 Uhr und sind nach wie vor unter www.hr1.de als Podcast abrufbar. Informationen rund um die Sendungen und die Autoren finden sich auch auf den Internetseiten der Kirchen www.rundfunk-evangelisch.de und www.kirche-hr.de.
„Aufbruch“: Neunter und letzter Teil der hr1-Sommerreihe „Mit Popsongs auf Sinnsuche“ 2012, am Sonntag, 19. August
Zeit: 7.45 Uhr bis 7.55 Uhr
Musiktitel: „Father and Son“ von Cat Stevens
Autorin: Pfarrerin Doris Joachim-Storch, Zentrum Verkündigung, Markuskirche Frankfurt-Bockenheim


Pfarrerin Joachim-Storch interpretiert einen Songklassiker Foto: Nicole Kohlhepp/hr