Gesellschaft Freunde der Künste

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Aufführungen: 4.-8.02., 18.-22.02.2010 und 08.-11. April.

Petersberg I. Ein interaktives Theaterstück über israelische Grenzposten, palästinensische Kassamraketen, Verhandlungstische und den Wunsch nach Frieden

Die Bilder der Katastrophe sind bekannt: blutüber-strömte Menschen, zerstörte Häuser, entschlossen blickende Politiker, wütende Siedler oder aggressive Hamasdemonstranten. Nichts gibt Hoffnung auf Entspannung oder gar Frieden, da die Gräben der Streitparteien unüberwindbar scheinen. Der Nahost-Konflikt ist längst Teil des Alltags geworden.

Doch jetzt zeichnet sich eine radikale Wende ab. In Paris, Washington und Tokio kursieren Gerüchte, dass auf Einladung und Vermittlung der Bundesrepublik Deutschland Delegierte der Konfliktparteien aus dem Nahen Osten zu Geheimverhandlungen zusammenkommen werden. Schauplatz dieser weltpolitischen Sensation ist der Köln-Bonner Raum.

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, finden die Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern in einem Kölner Hotel statt, während im ehemaligen Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg in Königswinter das Friedensabkommen unterschrieben werden soll.

Nach Jahren diplomatischer Eiszeit haben deutsche Unterhändler, so scheint es, beide Seiten überzeugt, neue Verhandlungen aufzunehmen, um dem Frieden eine Chance zu geben.

In „Petersberg I“ nimmt das Theaterkollektiv Futur3 die Zuschauer mit an den Verhandlungstisch. Auf verschlungenen Wegen werden sie an ebenso gegensätzlichen wie nachvollziehbaren Bildern, Sichtweisen und Standpunkten vorbei hinter die verschlossenen Türen des Konferenzraumes geführt.

In einer ersten konspirativen Begegnung in der Nähe des Verhandlungsortes wird zunächst jeder einzeln auf die Unterhandlung mit all ihren möglichen diplomatischen Stolpersteinen vorbereitet. Der geheime Treff- und Zeitpunkt wird dem Bewerber bei der Reservierung am Telefon mitgeteilt.


Die Verhandlungsperformance endet im Café de la Paix, einem Interimsraum zwischen der Fiktion des Theaters und der Wirklichkeit der Kölner Gegenwart. Für das Café de la Paix ist ein Rahmenprogramm aus Vorträgen und Diskussionen in Planung, über das wir rechtzeitig informieren.

Infos im Überblick:

Spieltermine: Premiere: 03.02. 2010; Weitere Aufführungen: 4.-8.02., 18.-22.02.2010 und 08.-11. April.
Individuelle Termine ab 17 00 Uhr. Im 15-Minuten-Takt werden weitere Termine vergeben.
Dauer der Verhandlungsperformance für den einzelnen Teilnehmer: ca. 70 Minuten.
Spielort: Wird bei telefonischer Anmeldung bekannt gegeben
Telefonische Akkreditierung zur Konferenz „Petersberg I“ unter 0176.78 10 46 79
Presse-Akkreditierung und weitere Informationen unter 0221.985 45 20

Künstlerische Leitung:

André Erlen und Stefan H. Kraft

Schauspieler:

Marietta Bürger, André Erlen, Holger Giebel, Rebecca Maditha Hundt, Stefan H. Kraft, Dorothea Reinhold, Tomasso Tessitori, Aurélie Thépaut, Nicole Unger, Klaus Maria Zehe

Dramaturgie:

Klaus Fehling, Sandra Nuy

Ausstattung:

Petra Maria Wirth

Video: Kai Hoyme

Pressearbeit: Nina Speyer

Grafik: Thomas Majevszki

Assistenz: Güler Kilagöz, Sarah Richter

Eine Produktion von Futur3 in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln
(05.01.10, Freihandelszone)

Freihandelszone - ensemblenetzwerk köln
Rolandstr. 63
50677 Köln

fon: 0221.985 45 20
Karten: 0221.985 45 30
netz: www.freihandelszone.org | www.globalizecologne.de

Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln

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50677 Köln

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Fax: 0221/ 985 45 21

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Kartentelefon: 0221/ 985 45 30

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Nina Speyer,

Mobiltelefon: (+49) 176 786 152 83

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