Der österreichische Filmregisseur, Schauspieler, Produzent und Autor Peter Kern hat bei den 45. Internationalen Hofer Filmtage den Filmpreis der Stadt Hof erhalten.
Der gebürtige Wiener empfing den Preis, der zu den bedeutendsten Auszeichnungen im deutschen Filmgeschäft gehört, aus den Händen von Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner.
Laudator Helmut Schödel betonte: "Kerns Kunst ist frei, er verdient unsere Bewunderung.“ In seiner Dankesrede, die öfters von Applaus unterbrochen wurde, beschrieb Kern die Stadt Hof als "Heimat des Films". Der Ex-Düsseldorfer erklärte, zahlreiche seiner Filme hätten von Hof aus die Reise um die Welt angetreten.
Mit Peter Kern wurde ein oftmals als „Enfant terrible“ bezeichneter Regisseur geehrt, der bereits mit vielen Filmen auf dem Hofer Festival vertreten war.
In der Liste der Preisträger finden sich so illustre Namen wie Christoph Schlingensief, Alexander Kluge, Tom Tykwer, Werner Schroeter und Wim Wenders. Im vergangenen Jahr wurde in Hof die Oscarpreisträgerin Caroline Link geehrt.
Der in Wien lebende Ex-Düsseldorfer Peter Kern startet am Freitag, dem 2. Dezember 2011 um 20 Uhr im „Bambi“ an der Klosterstraße 78 in Düsseldorf mit großem Spektakel seinen neuen Spielfilm „Mörderschwestern“.
Filmgalerie 451 bringt eine Peter Kern DVD BOX mit 4 Spielfilmen auf den Markt und soeben ist im „verlag filmarchiv austria“ das Buch „Peter Kern“ von Christoph Huber und Olaf Möller erschienen.
Seine ersten öffentlichen Auftritt absolvierte der 1949 geborene Kern als Wiener Sängerknabe. Im Alter von 15 Jahre führte Peter Kern zum ersten Mal Regie. Von 1968 bis 1971 ging er mit dem Musical "Hair" auf Tournee.
Für seine Filmrollen in "Falsche Bewegung" (1975) und "Flammende Herzen" (1978) erhielt Kern jeweils den deutschen Filmpreis in Gold für die beste männliche Hauptrolle.
1978 gründete er seine eigene Filmproduktionsfirma. Mit seinen Arbeiten eckte Peter Kern immer wieder an.
2002 sorgte er mit seiner Polit-Satire "Haider lebt" für Proteste. Als Darsteller wirkte Peter Kern unter anderem in Helmut Dietls „Kir Royal“ mit und spielte an verschiedenen Bühnen (Burgtheater Wien, Schauspielhaus Düsseldorf sowie u.a. in Köln und Hamburg).
am Freitag, dem 2. Dezember 2011 um 20 Uhr im „Bambi“
Weitere Infos: www.peterkern.net
Weiter Lesen, das schreibt der Spiegel:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,794927,00.html
Jörg Schwarz
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