Zum ersten Mal wird die opulente Privatsammlung Kopp der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Schwerpunkt der insgesamt über 500 Werke umfassenden Privatsammlung liegt auf der zeitgenössischen Kunst.
Zu sehen sind zahlreiche Arbeiten von prominenten Persönlichkeiten der Kunstwelt, darunter internationale Stars wie Günther Förg, Philip Guston, Paul McCarthy, Jonathan Meese, Albert Oehlen oder Tal R, aber auch Werke von Künstlern, die bislang nur einem kleinen Kreis von Insidern bekannt sind wie etwa Aids-3D, Huma Bhabha, Don Doe, Robert Hawkins, Andreas Hofer, Christian Holstad, oder Dash Snow.
In den Schauräumen wird die Logik der Sammlung offenbar. Der Titel steht als Synonym für permanente Außenseiter. Philip Guston, William N. Copley, Paul McCarthy gelten als Grenzgänger mit Kultstatus. Ihre Arbeiten bilden den Referenzrahmen für die aktuellen Beiträge. Der Höhepunkt der Inszenierung liegt in der eigens für diese Ausstellung konzipierten Wandarbeit von Günter Förg, die der Kunst „der Anderen“ besonderen Wert und Raum verleiht.
Inhaltlich zeichnen sich die Werke in ihrer Gesamtheit durch die Verehrung und Verklärung des Alltäglichen, des Populären, mithin auch des Vulgären aus, das in dem Phänomen der Massenkultur verankert ist. Auch formal kreisen fast alle Arbeiten um diese Grenzen, sowohl die figürlich-expressiven als auch die abstrakten. Diese hybride Verbindung aus „Trash“ und „High Quality“ eröffnet Dimensionen der Lesbarkeit, die weit über den institutionellen Diskurs hinausreichen.
Künstler
Aids-3D Nik Kosmas & Daniel Keller, Huma Bhabha, John Bock, Martin Boyce, Lutz Braun, Werner Büttner, André Butzer, William Copley, Aaron Curry, Hansjoerg Dobliar, Don Doe, Carroll Dunham, Günther Förg, Philip Guston, Robert Hawkins, Arturo Herrera, Andreas Hofer, Christian Holstad, Violet Hopkins, Thomas Houseago, Mike Kelley, Jim Lambie, Christoph Lohmann, Hans-Jörg Mayer, Paul McCarthy, Jonathan Meese, Albert Oehlen, Tim Rollins & K.O.S., Sterling Ruby, Steven Shearer, Andreas Slominski, Dash Snow, Tal R, Gert & Uwe Tobias, John Tremblay, Günter Tuzina, John Waters.
Dauer der Ausstellung bis zum 13.6.2010
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