Wenn sie auf der Bühne erscheint, hat man das Gefühl, als ginge eine Energieaura von ihr aus. Dabei ist sei keine von den Geigerinnen, die sich beständig in den Vordergrund rücken wollen. Sie will vielmehr dem Publikum Freude bringen, will mit Musik Spaß haben und diesen Spaß vermitteln. Und genau das macht das Spiel von Patricia Kopatchinskaja so besonders, authentisch und faszinierend.
Sie ist eine junge Künstlerin, die weit aus der auf Schönheit und Mainstream ausgerichteten Geiger-Generation herausbricht. Dabei ist die Auszeichnung mit dem Echo Klassik Preis 2009 ein weiterer Beweis dafür, dass ihr unkonventionelles Spiel Begeisterung auslöst und ihre Fangemeinde von Tag zu Tag größer wird.
Mit dem Violinkonzert von Tschaikowsky wird Patricia Kopatchinskaja temperamentvoll die neue Saison der Meisterkonzerte im Kurhaus Wiesbaden am 22.10.2009 um 20 Uhr eröffnen. Die Staatskapelle Russland unter der Leitung von Valerij Poljanskij wird das Violinkonzert mit zwei herrlichen russischen Orchesterkompositionen einrahmen, der Hamlet-Fantasieouvertüre von Tschaikowsky und einer großen Ballett-Suite aus „Romeo und Julia“ von Segej Prokofieff.
1. Meisterkonzert Wiesbaden 2009/10
im Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal
22. Oktober 2009, 20 Uhr
Staatskapelle Russland
Leitung Valerij Poljanskij
Patricia Kopatchinskaja – Violine
Tschaikowsky – Hamlet (Fantasieouvertüre)
Tschaikowsky – Violinkonzert D-Dur
Prokofieff – „Romeo und Julia“ (Ballettsuite)
Karten zu 57/53/49/40/37/15 Euro zzgl. VVK und weitere Informationen erhalten Sie beim Veranstalter, Konzertdirektion Wolfgang,
Telefon: 0611-525092, www.meisterkonzerte-wiesbaden.debei Tickets für Rhein-Main in der Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Tel. 0611-304808bei der Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel. 0611-1729930
Patricia Kopatchinskaja wurde in Moldavien geboren, dem weinbauenden Land zwischen Rumänien und der Ukraine. Beide Eltern sind Musiker. Sie studierte Komposition und Violine in Wien und Bern (u.a. mit E.Tschugaeva und Igor Ozim). Im Jahr 2000 gewann sie den Internationalen Henryk Szeryng-Wettbewerb in Mexico, 2002 den hochdotierten "International Credit Suisse Group Young Artist Award". 2002/3 vertrat sie Österreich in der Konzertserie "Rising Stars" mit Auftritten in vielen Weltmetropolen.
2004 wurde ihr der "New Talent - SPP Award" der European Broadcasting Union (EBU) verliehen und 2006 der "Förderpreis Deutschlandfunk". Ihre neuliche Tournée als Gastdirigentin und Solistin mit dem Australian Chamber Orchestra wurde von den Lesern des Australischen Limelight Magazine als beste Kammermusikproduktion 2007 gewählt und führte zu umgehender Wiedereinladung. Die Recital-CD mit Fazil Say (Naive) erhielt den "Prix Excellentia" des Luxemburgischen Musikmagazins "Pizzicato" und 2009 einen "Echo-Klassik"-Preis.
Patricia Kopatchinskaja war Solistin mit führenden Orchestern (u.a. Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Mozarteum-Orchester Salzburg, Philharmonia Orchestra London, Deutsches Symphonieorchester Berlin, Staatskapelle Berlin, SWR-Radiosymphonieorchester Stuttgart, Deutsche Kammerphilharmonie, Württembergisches Kammerorchester, Mahler Kammerorchester, Zürcher Kammerorchester, Stuttgarter Kammerorchester, Orchestre des Champs-Elysées, Bergen Philharmonic, Finnisches Radio-Symphonieorchester, Tschaikowsky Symphonieorchester Moskau, NHK Symphony Orchestra Tokyo, Tokyo Philharmonic) und Dirigenten (u.a. Boreyko, de Billy, Eötvös, Fedoseyev, Goodman, Griffiths, Herreweghe, Jansons, Philippe Jordan, Neeme und Paavo Järvi, Kim, Langrée, Liebreich, Litton, Marin, Nelsons, Norrington, Oramo, Penderecki, Petrenko, Russell Davies, Schiff, Skrowaczewski).
Sie hat in bedeutenden Konzertsälen gespielt, u.a. Carnegie Hall und Lincoln Center New York, Musikverein und Konzerthaus Wien, Mozarteum Salzburg, Berliner und Kölner Philharmonie, Gasteig München, Tonhalle Zürich, KKL Luzern, Orchestra Verdi Milano, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall und Royal Festival Hall London, Moskauer Konservatorium, Sidney Opera House, Suntory Hall Tokyo.
Patricia Kopatchinskaja ist regelmässig Gast an internationalen Festspielen, beispielsweise Lucerne Festival, Menuhin-Festival Gstaad, Montreux Jazz Festival, Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Wien Modern, Festival de Radio France et Montpellier und die Kammermusifestivals von Mondsee, Delft, Kuhmo, Oxford, West Cork und Antalya.
Klavierpartner sind Polina Leschenko, Fazil Say, Mihaela Ursuleasa und Henri Sigfridsson. Mit ihm und Sol Gabetta spielt sie ab und zu Klaviertrio.
In nächster Zeit folgen u.a. Premieren von Fazil Says neuem Violinkonzert in Deutschland, Österreich, Frankreich, Japan, Türkei und Russland, sowie die Uraufführung des neuen Violinkonzertes von Faradj Karajev, weiterhin Tournéen dem Russischen Staatlichen Symphonieorchester und mit dem Australian Chamber Orchestra.
Auch folgen die die Debuts mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem RSB-Orchester Berlin sowie dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Daneben neute Teilnahme an den Festivals von Salzburg und Gstaad. Dem erfolgreichen Einstand mit Fazil Say und dem türkischen Perkussionisten Burhan Öcal am Jazz-Festival Montreux folgen Auftritte in Köln, Paris, Tokyo, Stuttgart, Dortmund, Wien, Hamburg.
Die preisgekrönte erste CD bei NAIVE - ein Recital mit Fazil Say - wurde von der Kritik als Sensation gefeiert. Dieses Jahr bringt zwei weitere CD's bei NAIVE: das Violinkonzert von Fazil Say und alle Werke Beethovens für Violine und Orchester mit dem Orchestre des Champs Elysées und Philippe Herreweghe.
Frühere CD's dokumentieren Werke der Zeitgenossen Johanna Doderer, Nikolai Korndorf, Gerd Kühr, Gerald Resch, Dmitri Smirnov, Boris Yoffe und Otto Zykan.
Patricia Kopatchinskaja komponiert gelegentlich selber und sie hat die Gabe, zeitgenössische Musik publikumswirksam zu machen: Sie spielte zahlreiche Uraufführungen, darunter die für sie geschriebene Violinkonzerte von Johanna Doderer, Otto Zykan, Gerald Resch, Gerd Kühr, Jürg Wyttenbach und Fazil Say.
Auch Richard Carrick, Violeta Dinescu, Michalis Economou, Ludwig Nussbichler, Ivan Sokolov, Boris Yoffe und viele andere haben ihr Werke gewidmet. Sie improvisiert auch gerne solo oder mit anderen (z.B. Barry Guy, Burhan Öçal, Fazil Say oder Mahmoud Turkmani).
Patricia Kopatchinskaja spielt eine Violine von Pressenda 1834, gemäss dem Magazin STRAD "ein farbenreich klingendes Instrument, dessen viola-artiges Timbre ihrem Spiel ein ausserordentliches tonliches Interesse verleiht". Patricia Kopatchinskaja ist good-will Botschafterin der Stiftung "Terre des Hommes" und unterstützt damit speziell Hilfsprojekte für notleidende Kinder in Moldavien.
Weitere Informationen auf der Website: www.patriciakopatchinskaja.com
Konzertdirektion Kempf GmbH
Schöne Aussicht 34
65193 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 525092
Fax: +49 (0)611 525093
www.konzertdirektion-kempf.delinks:
http://de.wikipedia.org/wiki/Patricia_Kopatchinskaja
http://www.youtube.com/watch?v=Q9n3Y2igEhU
http://www.welt.de/kultur/article3850640/Sie-ist-die-Wildsau-unter-den-klassischen-Geigern.html
http://www.wdr.de/tv/westart/dienstag/sendungsbeitraege/2009/0825/geigerin.jsp
http://www.rsb-online.de/content/e20243/e20282/e21158/index_ger.html


© Patricia Kopatchinskaja