Parzival, von Wolfram von Eschenbach, ist vermutlich im ersten Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts entstanden. Der Stoff ist also uralt und wurde literarisch, aber auch in bildender Kunst und in der Musik vielfach bearbeitet; die nachhaltigste Wirkung erreichte wohl Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Parsifal“. Herzeloyde, die Mutter Parzivals, lässt ihren Sohn fern jeder Zivilisation aufwachsen, um ihn vor der grausamen Welt zu schützen. Ein Ritter, der vorbeizieht, erweckt jedoch Parzivals Neugierde und Sehnsucht.
Er überredet seine Mutter, ihn ziehen zu lassen, um zu dem ritterlichsten aller Ritter zu gelangen: zu König Artus. Parzival durchlebt auf dem Weg unzählige Abenteuer und persönliche Konfliktsituationen. Seine Reise führt ihn auch zum Einsiedler Trevrezent, der ihn über das Leben aufklärt. Parzival – einst ein mit Gott Hadernder auf der Suche nach dem Gral – macht einen entscheidenden Schritt und wird zum Gralskönig. In der Inszenierung von Daniel Minetti erlebt das Publikum die turbulente Geschichte Parzivals als unterhaltsames und rasantes Spiel. Die Musik von Matthias Kaye komplettiert die Sommertheateratmosphäre im wunderschönen Ambiente des Klostergartens.
Aufführungen bis zum 4.9.2010
Kontakt
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