Gesellschaft Freunde der Künste

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nach Motiven aus unterschiedlichen Erzählungen E.T.A. Hoffmanns

Oper von Jacques Offenbach: Les Contes d'Hoffmann am Landestheater Linz

Opéra fantastique in fünf Akten
Libretto von Jules Barbier nach Motiven von E.T.A. Hoffmann
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Beim Besuch einer Don Giovanni-Vorstellung hat der zwischen Kunst und Leben zerrissene Dichter Hoffmann auf der Bühne unverhofft seine ehemalige Geliebte, die Sängerin Stella, wiedererkannt. Tiefbewegt kehrt er in der Vorstellungspause in Luthers Weinkeller ein. Auf das Drängen von Freunden hin erzählt Hoffmann drei unglückliche Liebesgeschichten mit drei unterschiedlichen Frauen: mit der perfekten Puppe Olympia, die sich als Automat entpuppt, mit der todkranken Antonia, die sich buchstäblich zu Tode singt, und der venezianischen Kurtisane Giulietta, die Hoffmann skrupellos sein Spiegelbild raubt. Hoffmanns Gegenspieler, der ihm verhasste Stadtrat Lindorf, der ein Auge auf die Sängerin Stella geworfen hat, kehrt in den jeweiligen Geschichten in wechselnden „Bösewicht“-Figuren wieder und zerstört Hoffmanns Liebesglück.

Offenbach erfüllte sich mit seinem letzten Werk nach Motiven aus unterschiedlichen Erzählungen E.T.A. Hoffmanns einen langgehegten Wunsch: Nach zahlreichen Operetten schuf er nun die ersehnte große Oper. Musikalisch spielt er mit einem spannungsvollen Neben- und Gegeneinander von karikierend-komischen und expressiv-tragischen Elementen. Die Form des Werks ist an den Erzählstil E.T.A. Hoffmanns angelehnt, der mit seinen unheimlichen und grotesken Erzählungen einer der wichtigsten Dichter der Romantik war und in Frankreich als stilprägend empfunden wurde. In dieser Oper wird er selbst zur Hauptfigur. Offenbach begann 1877 mit der Vertonung, starb aber 1880, ohne das Werk vollenden zu können. Die Begeisterung für diese Oper in ihren verschiedenen Bühnenfassungen ist beim Publikum seit der posthumen Uraufführung 1881 in Paris ungebrochen.

 

Aufführungsort: Landestheater Linz, Grosses Haus www.landestheater-linz.at

Termine:

2./7.12./15./17./21./29.1.2010

1./3.3.2010

18./30.4.2010

Musikalische Leitung

Ingo Ingensand /
Marc Reibel

Inszenierung

Aurelia Eggers

Bühne

Marina Hellmann

Kostüme

Veronika Lindner

Chorleitung

Georg Leopold

Dramaturgie

Felix Losert

Besetzung

Olympia

Teresia Bokor /
Gotho Griesmeier

Giulietta

Katrin Adel /
Karen Robertson /
Alaine Rodin

Antonia

Christiane Boesiger /
Gotho Griesmeier /
Cassandra McConnell

Andres/Cochenille/Franz/Pitichinaccio

Hans-Günther Müller /
Matthäus Schmidlechner

Lindorf/Coppélius/Miracle/Dapertutto

Alik Abdukayumov

Nicklausse/La Muse

Katerina Hebelkova /
Elsa Giannoulidou

Stimme der Mutter/Stella

Cheryl Lichter /
Léla Wiche /
Jadviga Scheinpflugová

Hoffmann

Pedro Velázquez Díaz /
Yuranny Hernández Gómez

Spalanzani

Clemens Kerschbaumer /
Eugen Fillo

Nathanaël

Bonifacio Galván /
Clemens Kerschbaumer

Crespel

Nikolai Galkin /
Florian Spiess

Luther

Leopold Köppl /
Johann Gruber

Hermann

Florian Spiess /
Florian Gruber

Schlemihl

Jochen Bohnen /
Marius Mocan