Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist heute nicht sonderlich auskunftsfreudig, oder besser gesagt, etwas wortkarg.
Lieber Herr Böhmer,
VW hat es schon vor einiger Zeit getan, bei BMW gibt es sogar eine eigene digitale Variante davon - jetzt hat auch Opel an seinem Logo rumgeschraubt. Das neue Logo der Rüsselsheimer Marke sieht aus wie das alte, finde ich.
Begleitet von vielen warmen Worten ist Generation 2 des Stadtgeländewagens (ja, klingt komisch) Mokka im wahrsten Sinne des Wortes der Hoffnungsträger. Opel-Chef Lohscheller lässt es dabei ganz schön krachen.
Mit dem Mokka, so sagt er, "erfinden wir Opel neu und zeigen unsere Designsprache der kommenden zehn Jahre". Begleitet wird das Ganze von einem ungewöhnlichen Dreiklang. "Begeisternd, nahbar, deutsch" seien die Markenwerte der Firma.
Wollen wir mal nicht zu kleinlich sein und beispielsweise außer Acht lassen, dass Opel eigentlich gar nicht mehr so wirklich deutsch ist.
Dabei findet sich das deutsch nach Ansicht von Designchef Mark Adams auch im veränderten Logo wieder, das jetzt auch Präzision vermitteln soll.
Bleibt nur zu hoffen, dass der Entwicklungsprozess am Ende etwa sichtbarer wird, als es die Veränderung des Logos ist. Die ist nämlich, vorsichtig ausgedrückt, eher zurückhaltend ausgefallen. Aber das muss ja auch nicht falsch sein.
Viele Grüße
Holger Schellkopf


Erstes Modell mit neuem Logo: Opel Mokka. Foto: Opel



