Auch in diesem Jahr wird im Rahmen des Filmfests München der Fritz-Gerlich-Filmpreis verliehen, der bisher einzige deutsche katholische Filmpreis.
Der Fritz-Gerlich-Filmpreis, der am 1. Juli 2015 bereits zum vierten Mal einen Film auszeichnet, ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Tellux Beteiligungsgesellschaft mbH München gestiftet, in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising und dem Internationalen Filmfest München. Die Jury, unter Vorsitz von Dr. Peter Hasenberg ist auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt.
Fritz-Gerlich-Filmpreis- Filmfest München
Der Fritz-Gerlich-Filmpreis zeichnet ein Werk des zeitgenössischen Spiel- und Dokumentarfilms aus. Inhaltlich greifen die jeweils ausgezeichneten Werke in couragierter Weise ein Thema auf, das publizistischen Niederschlag erfahren hat. Dabei gilt es dem Bemühen Fritz Gerlichs gerecht zu werden, Diktatur und Intoleranz Einhalt zu gebieten, sich für die Menschenwürde entschlossen und unbeirrbar einzusetzen und damit gegen alle Formen des totalitären Machtmissbrauchs, der Verfolgung und der Erniedrigung zu wenden. Fritz Gerlich hat als katholischer Christ aus Gewissensgründen schon früh mit beispielhaftem Mut die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten angeprangert und wurde als einer der ersten Angehörigen des intellektuell und religiös geprägten Widerstands am 30. Juni 1934 im KZ Dachau ermordet.
Nominiert für den Fritz-Gerlich-Filmpreis sind in diesem Jahr die Filme MEISTER DES TODES, DEN MENSCHEN SO FERN und NN.
MEISTER DES TODES
Regie: Daniel Harrich, mit Hanno Koffler, Heiner Lauterbach, Udo Wachtveitl und Veronika Ferres
DEN MENSCHEN SO FERN
Regie: David Oelhoffen mit Viggo Mortensen und Reda Kateb
Kateb, NN
Regie: Héctor Gálvez, mit Paul Vega, Antonieta Pari, Isabel Gaona, Lucho Cáceres


MEISTER DES TODES, Regie: Daniel Harrich, mit Hanno Koffler, Heiner Lauterbach, Udo Wachtveitl und Veronika Ferres, alle Bilder Quelle: Cinemaids
DEN MENSCHEN SO FERN, Regie: David Oelhoffen mit Viggo Mortensen und Reda Kateb, NN, Regie: Héctor Gálvez, mit Paul Vega, Antonieta Pari, Isabel Gaona, Lucho Cáceres
