Achtzehn Tage lang wird die Kulturhauptstadt Europas zur Bühne für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Über 30 aktuelle Produktionen aus 25 Ländern bieten neue Perspektiven und überraschende Begegnungen.
Das Spektrum des Festivals reicht von der Barockoper bis zum Schattentanz und vom Krimicomic bis zum Sprechtheater. Beteiligt sind sowohl etablierte wie auch bisher unbekannte Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Sie zeigen in insgesamt 32 Produktionen, was die Menschen rund um den Globus bewegt.
Zeitgenössische Kunst als globale Sprache
Dabei versteht sich das Festival nicht als "Show der Besten". Vielmehr geht es darum, neue künstlerische Ansätze zu präsentieren und das "Zeitgenössische" als globale Sprache erfahrbar zu machen. Deshalb beschränkt sich das Festival nicht auf reine Theaterproduktionen. Neben Tanz und Oper werden auch Filme und Performances gezeigt.
"Theater der Welt" startete am 30. Juni 2010 mit einem besonderen Highlight: der Neuinszenierung von Carl Heinrich Grauns Barockoper "Montezuma" durch den mexikanischen Theaterregisseur Claudio Valdés Kuri. Eine Weltpremiere, der in den kommenden Tagen noch zehn weitere folgen sollen.
Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
In 18 Tagen um die Welt
Präsentiert werden sie und alle anderen Produktionen an 18 Spielorten in Essen und Mühlheim an der Ruhr. Bespielt werden klassische Theaterräume, aber auch die Industriebauten auf dem Areal der ehemaligen Zeche Zollverein, die Essener Innenstadt oder eine Fabrikantenvilla in Mülheim.
Einige Produktionen wurden erst vor Ort entwickelt und setzen sich mit spezifischen Problemen der Region auseinander. Andere spiegeln Fragestellungen, die Menschen in anderen Kulturen bewegen – und doch uns alle angehen.
Im Programm der Kulturhauptstadt 2010
"Theater der Welt" ist das bedeutendste internationale Theaterfestival in Deutschland. Es findet seit 1981 alle drei Jahre in jeweils wechselnden Standorten statt. In diesem Jahr ist es einer der Höhepunkte im Programm der Kulturhauptstadt Europas 2010 "Essen für das Ruhrgebiet".
Begründet wurde das Festival 1981 vom "Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e.V." Finanziert wird es je zu einem Drittel vom Bund, Land und von der ausrichtenden Gemeinde. Der Kulturstaatsminister fördert das Festival 2010 mit einer Million Euro.
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