Nach erfolgreichen Gastspielen beim Steirischen Herbst in Graz mit I don’t believe in outer space und bei der Ruhrtriennale in Bochum mit The Defenders wird die Forsythe Company ab 18. November mit Wiederaufnahmen der Stücke N.N.N.N. und Woolf Phrase und der Uraufführung einer Neuproduktion von William Forsythe wieder im Bockenheimer Depot in Frankfurt zu sehen sein. Ab 9. Dezember wird dann die Arbeit Yes we can’t in>einer Neufassung gezeigt, die im Frühjahr 2010 in Barcelona erarbeitet wurde.
Ein gemischter Abend mit Choreografien aus dem Repertoire und einer neuen Arbeit von William Forsythe im Bockenheimer Depot, Frankfurt am Main
Durch das Atmen zweier Tänzer in der leeren, flirrenden Luft stellt sich Woolf Phrase anfangs als Welt dar, die nur durch Geräusche sichtbar wird. Die beiden Tänzer gleiten und stürmen schließlich an Virginia Woolfs hypnotischer Sprachmelodie entlang. Sie ziehen den Blick des Zuschauers dichter an sich heran, während sich die Rhythmen und Muster ihrer Bewegung verdichten; sie bilden geschmeidige, glitzernde Wellen, scheren dann aus, und die Luft bleibt leer und sehnsüchtig zurück.
N.N.N.N. erscheint als Verstand in vier Teilen, vier Tänzer in einem Zustand konstanter, schweigender Verbindung. Begleitet von Thom Willems Komposition, die unvermittelt murmelnd aufblitzt, gehen die Tänzer eine intensive, komplexe Gravur ein. Ihre Arme, Köpfe, Körper und Beine werden zu einzigartigen Stimmen, jede für sich und alle kontrapunktisch aufeinander abgestimmt. Sie transkribieren einen Text von der Stimme des Körpers, langsam zunächst, dann immer schneller werdend, wieder und wieder miteinander verschmelzend zu einer verwobenen Einheit verschränkter Arme, gefalteter Gelenke und einem exakten, schnellen Zeitgefühl.
Neufassung (Barcelona 2010)
Yes we can’t
Eine Arbeit von William Forsythe und den Tänzern der Forsythe Company
9.-12. Dezember, 20 Uhr
im Bockenheimer Depot, Frankfurt am Main
Das Spektakel des Ringens um die außergewöhnliche Darbietung wird jederzeit vom Angstgespenst des Scheiterns heimgesucht. Die absichtsvolle Inszenierung des Malheurs in Yes We Can’t spiegelt den von Beckett in die Worte „Wieder versuchen. Wieder scheitern.
Besser scheitern.“* gefassten Entschluss, nimmt die Fassade des ausgezeichneten Darbietungsniveaus auf ironische Weise zurück und enthüllt, dass sie zwangsläufig unhaltbar und immer unvollkommen ist.
* Samuel Beckett, Worstward Ho.
Kein Einlass für Kinder unter 12 Jahren.
Preise Fr + Sa € 32, So – Do € 27. Ermäßigt jeweils 50 %
Alle Preise zzgl. 12,5 % Vorverkaufsgebühr (inkl. Mwst.), ausgenommen ist die Vorverkaufskasse der Städtischen Bühnen Frankfurt GmbH
Frühbucherrabatt 10 % bis 4 Wochen vor der ersten Vorstellung einer Serie The Forsythe Company Card 25 % Vergünstigung für alle Vorstellungen Kombiticket
Beim Besuch von beiden Vorstellungen Neufassung (Barcelona 2010)Yes we can’t gibt es eine Ermäßigung von 20 % auf den regulären Kartenpreis> Vorverkaufskasse der Städtischen Bühnen Frankfurt GmbH am WilllyBrandtPlatz und an den üblichen Vorverkaufsstellen Telefonischer Kartenvorverkauf
Neu: Callcenter der Städtischen Bühnen Frankfurt GmbH + 49 (0) 69 21 24 94 94 Online www.eventim.de Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Mechthild Rühl, Presse / PR / Marketing Manager
The Forsythe Company
Forsythe Company wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Sie ist CompanyinResidence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.
Mit besonderem Dank an Frau Susanne Klatten für die Unterstützung der Forsythe Company.
Bild 1 Cyril Baldy
Bild 2 Amancio Gonzalez, Ander Zabala
Bild 3 Ander Zabala, Amancio Gonzalez
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