Nicht mehr wegzudenken aus dem Festivalkalender der Hansestadt sind die Hamburger Ostertöne, die 2010 im fünften Jahr bestehen. Unter der künstlerischen Leitung von Simone Young besticht das Festival seit jeher durch ein fantasievolles Programm, das den musikalischen Faden von Brahms bis zur Gegenwart spinnt, inspirierende Begegnungen ermöglicht und Musik in Beziehung zu benachbarten Kunstsparten setzt. Einführungsveranstaltungen ist dabei ein hoher Stellenwert beigemessen.
Worte, Texte, Stimmen – Klang, Zeit, Raum und Bewegung: Stimmen in aller Vielfalt und Raumerlebnisse besonderer Art bilden den Kosmos der Hamburger Ostertöne 2010. Vokalmusik der unterschiedlichsten Genres stellt dabei den einen Pol dar, der Komponist Mark Andre den anderen.
Andres Musik eröffnet dem Hörer ein Universum, in dem räumlich verteilte Stimmen, Orchestergruppen und elektronische Klänge eine unvermittelte Kraft und Spannung entfalten. Hörbares, Sichtbares und Imaginationen treten in eine besondere Interaktion, metaphysische Dimensionen werden musikalisch übertragen und erfahrbar gemacht.
Christoph Lieben-Seutter: „Ich habe die positive Entwicklung der Hamburger Ostertöne in den letzten Jahren mit großem Interesse verfolgt. Das kleine, feine und in seiner zeitgenössischen Programmatik auch mutige Festival, ist eine sehr schöne Ergänzung zu den Elbphilharmonie Konzerten.
Wir freuen uns deshalb, die Ostertöne in diesem Jahr schon mitzunehmen, auf dem Weg zur Elbphilharmonie und sie in unser Gesamtprogramm zu integrieren – auch wenn die künstlerische Leitung natürlich Generalmusikdirektorin Simone Young innehat. Das Festival wird so von der Euphorie, die wir bei den ersten Elbphilharmonie Konzerten gespürt haben, profitieren.“
Simone Young: „Dieses Jahr stehen Stimmen in aller Vielfalt im Zentrum der Hamburger Ostertöne – nicht nur Vokalmusik, sondern auch unterschiedlichste Orchesterstimmen und elektronische Klänge.
Mittler zwischen diesen unterschiedlichen Stimmen ist der französische Komponist Mark Andre, der wie auch ich, seine geistige Heimat in Deutschland gefunden hat.
Sein Werk zieht sich wie ein roter Faden durch das fünfte Jahr des Festivals. Wir setzen damit die Tradition fort, Brahms immer wieder neuen, zeitgenössischen Strömungen gegenüber zu stellen.“
Weitere Informationen zum Festival Hamburger Ostertöne 2010 sowie Künstlerfotos finden Sie auch zum Downloaden unter http://www.elbphilharmonie.de/presse.de oder auf www.ostertöne.de.
Elbphilharmonie Festival:
Hamburger Ostertöne 2010
Programmübersicht
Karfreitag, 02.04. / 11.00 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal
Eröffnungskonzert Hamburger Ostertöne 2010
Philharmoniker Hamburg
NDR Chor
Experimentalstudio des SWR
André Reichard, Reinhold Braig, Thomas Hummel Klangregie
Waltraud Meier Mezzosopran
Simone Young Dirigentin
Johannes Brahms: Warum ist das Licht gegeben für Chor a cappella op. 74,1;
Rhapsodie für eine Altstimme, Männerchor und Orchester op. 53
Mark Andre: …das O… für vier Stimmen, Kammerensemble und Live-Elektronik
Johannes Brahms: Schicksalslied für Chor und Orchester op. 54
Konzerteinführung mit Jens Schroth 10.15 Uhr / Kleiner Saal
€ 55 / 47 / 37 / 26 / 14 / 5
Karfreitag, 02.04. / 20.00 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Barbara Hannigan Sopran
Quatuor Diotima
Alban Berg: Lyrische Suite für Streichquartett
Helmut Lachenmann: Streichquartett Nr. 3 Grido
Mark Andre: …zu… für Streichtrio
Luigi Nono: Djamila Boupacha für Sopran solo
Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 2 fis-moll mit Sopran op.10
Konzerteinführung mit Jens Schroth 19.15 Uhr / Kleiner Saal
€ 29 / 24 / 17 / 9
Karsamstag, 03.04. /15-18.00 Uhr / Laeiszhalle / Brahms-Foyer
Café im Brahms-Foyer
Film-Porträts zu Waltraud Meier, Barbara Hannigan,
Mark Andre, Anja Harteros und Ingmar Bergman
Eintritt frei
Karsamstag, 03.04. / 18.00 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Elisabeth Leonskaja Klavier
Johannes Brahms: Sieben Fantasien op. 116
Dmitri Schostakowitsch: Sonate Nr. 2 h-Moll op. 61
Sergej Prokofjew: Sarkasmen op. 17. Fünf Stücke für Klavier solo
Johannes Brahms:
Sechs Klavierstücke op. 118
Vier Klavierstücke op. 119
€ 36 / 29 / 21 / 9
Karsamstag, 03.04. / 21.00 Uhr / St. Katharinen
Filmkonzert
ensemble recherche
Mark Andre: …als… für Bassklarinette, Violoncello und Klavier
Ingmar Bergman: Das siebente Siegel (Schweden 1957)
€ 16
In Kooperation mit Flexibles Flimmern – Filme in Bewegung
Ostersonntag, 04.04./ 14 & 16.30 Uhr / Laeiszhalle / Studio E
Kinderkonzert mit dem ensemble recherche
„Max, Jule und die geheimnisvollen Türen“
Eine musikalische Entdeckungsreise im Opernhaus
Für Kinder ab 7 Jahren
€ 8
Ostersonntag, 04.04. / 16-19.00 Uhr / Laeiszhalle / Brahms-Foyer
Café im Brahms-Foyer
Film-Porträts zu Waltraud Meier, Barbara Hannigan,
Mark Andre, Anja Harteros und Ingmar Bergman
Eintritt frei
Ostersonntag, 04.04. / 19.00 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Anja Harteros Sopran
Wolfram Rieger Klavier
Lieder von Johannes Brahms, Hugo Wolf, Richard Strauss, Alban Berg
€ 36 / 29 / 21 / 9
Ostersonntag, 04.04. / 22.00 Uhr / Laeiszhalle / Brahms-Foyer
Internationales Opernstudio der Staatsoper Hamburg
Katerina Tretyakova Sopran
Vida Mikneviciute Sopran
Maria Markina Mezzosopran
Dovlet Nurgeldiyev Tenor
Ziad Nehme Tenor
Dong-Hwan Lee Bassbariton
Kyung-Il Ko Bass
ensemble recherche
Josef Hussek Moderation
Lieder von Johannes Brahms u.a. und zeitgenössische Vokalmusik
€ 16
Ostermontag, 05.04. / 15-19.00 Uhr / Laeiszhalle / Brahms-Foyer
Café im Brahms-Foyer
Film-Porträts zu Waltraud Meier, Barbara Hannigan,
Mark Andre, Anja Harteros und Ingmar Bergman
Eintritt frei
Ostermontag, 05. April 2010 / 17.00 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Porträtkonzert Mark Andre
ensemble recherche
Mark Andre: ...als... für Bassklarinette, Violoncello und Klavier
Johannes Brahms: Klarinettentrio a-moll op. 114
Helmut Lachenmann: Trio fluido für Klarinette, Viola und Schlagwerk
Mark Andre: durch für Klarinette, Klavier und Schlagwerk
Mark Andre: asche für Flöte, Klarinette, Klavier, Viola und Violoncello
Konzerteinführung mit Jens Schroth 16.15 Uhr / Kleiner Saal
€ 21 / 16 / 12 / 8
Ostermontag, 05.04./ 20.00 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal
Abschlusskonzert Hamburger Ostertöne 2010
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Experimentalstudio des SWR
Christian Tetzlaff Violine
Joachim Haas, Gregorio Karman, Sven Kestel Klangregie & Musikinformatik
Sylvain Cambreling Dirigent
Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
Mark Andre: …auf… I–III für Orchestergruppen und Live-Elektronik
Konzerteinführung mit Jens Schroth 19.15 Uhr / Kleiner Saal
€ 41 / 35 / 28 / 20 / 12 / 6
Informationen, Abonnements und Karten unter www.elbphilharmonie.de und im Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckebergbrunnen, Barkhof 1, 20095 Hamburg, Tel: + 49 40 357 666 66, Fax + 49 40 357 666 888, kulturcafe@elbphilharmonie.de.
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