Am 7.12.2011 wurden die im fünften Stock des Tacheles gelegenen Räume mit der Ausstellung von Alexander Rodin mutwillig aufgebrochen und die Bilder des weißrussischen Malers ohne Rechtsgrundlage beschlagnahmt. Auch zwölf Tage nach dem Übergriff hat der Künstler keinen Zugang zu seinen Werken.
Das Vorgehen der Anwaltskanzlei Schwemer Titz & Tötter und der von ihnen beauftragten Security-Firma löste weltweite Proteste aus und erreichte auch den Bundestag.
Der rechtspolitische Sprecher der Linksfraktion, Jens Petermann, erklärte in einer Pressemitteilung vom 16.12.2011: "Dieses offensichtlich rechtswidrige Verhalten des Eigentümers ist nicht hinnehmbar und scharf zu verurteilen. Eine solche brutale wie auch willkürliche Handlung der Security-Firma, wie auch des Eigentümers und dessen Verwalter muss zivil- und strafrechtliche Konsequenzen haben“.
http://www.jens-petermann.de/fileadmin/petermann/PM_2011/PM%20Tacheles111216.pdf
Auch die Vorsitzende des Kulturausschusses im Deutschen Bundestag, Prof. Monika Grütters, schaltete sich in den eskalierenden Konflikt im Tacheles ein und wird die Vertreter des Hauses im kommenden Jahr persönlich empfangen.
Unter der Überschrift "Ruinierte Kunst im Tacheles" veröffentlichte die Berliner Grünen Fraktion eine Stellungnahme zu den Vorkommnissen und appellierte an Kultursenator Wowereit in Gespräche mit der HSH Nordbank zu treten.
http://www.gruene-fraktion-berlin.de/presse/pressemitteilung/ruinierte-kunst-im-tacheles.
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