Die ARD will zukünftig auch am Montagabend Fernsehfilme senden, die mit den üblichen Montagsfilmen des ZDF konkurrieren können. Damit möchte sich die ARD laut Jörn Klamroth, dem Geschäftsführer der ARD-Filmtochter Degeto, den Montag für spezielle Programme erschließen. Das ZDF setzt seinerseits am Mittwoch seit geraumer Zeit auf leichtere Filme gegen die schwerere ARD-Kost.
Neben dem Duell der Kanzlerkandidaten zur Bundestagswahl im September dieses Jahres möchte der ARD-Programmdirektor Volker Herres eine Fernsehsendung mit den Spitzenkandidaten und einer „Bürgerbefragung“ zur politischen Zukunft machen. Ferner plant die ARD Filme über den 60. Jahrestag der Gründung der beiden deutschen Staaten sowie zum 20. Jahrestag des Mauerfalls. Neben der Dokumentation "Mein Deutschland" soll die Jahresschau "60 Mal Deutschland" mit Sandra Maischberger die Jubiläen würdigen.
Mit neuen Serien und Fernsehfilmen will der Sender das laufende Jahr abrunden. Neben neuen Folgen von "Um Himmels Willen", "Der Dicke" und "Mord mit Aussicht" setzt die ARD auch die Reihe "Debüt im Ersten" fort. Zu den Fernsehfilm-Höhepunkten zählen "Ein Sommer mit Paul", "Der Bär ist los", "Willkommen zu Hause", und die Biografien "Mein Leben" über Marcel Reich-Ranicki sowie "Romy" über Romy Schneider. Ferner strahlt die ARD Hollywoodfilme wie "Brokeback Mountain", "Madagascar" oder "Babel" aus und zum Jahresende die deutschen Kinoproduktionen "Buddenbrooks" sowie "Der Baader Meinhof Komplex".
(red)

