Osnabrück (ots) Eigentlich könnte man erleichtert aufseufzen: Die Politik, zumindest in Nordrhein-Westfalen, scheint verstanden zu haben, welchen hohen Stellenwert Theater in unserer sich stetig wandelnden Gesellschaft einnehmen.
Oder ist die geplante Erhöhung der Landeszuschüsse in Niedersachsens Nachbarland als Belohnung für die gewaltigen Kulturhauptstadtanstrengungen des Ruhrgebiets zu verstehen? Oder als beschwichtigende Reaktion auf die bundesweiten Proteste gegen die geplante Schließung des Wuppertaler Schauspiels?
Wie dem auch sei - und Misstrauen beiseite: So einfach will die Politik offenbar die Bühnen nicht einem trüben kommunalen Sparschicksal überlassen. Das ist ein erfreuliches Signal auch an andere Bundesländer. Wobei mit dem Spielraum für "strukturelle Änderungen" sicher kein Ausbau der Häuser gemeint sein dürfte. Immerhin bleibt denen das Verschlanken selbst überlassen, auch das ehrt die Politik.
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