Inmitten der Osttiroler Venediger-Gruppe auf 2.586 Metern thront die Neue Reichenberger Hütte (24 Betten, 28 Schlafplätze) direkt am Ufer des Bödensees.
In der dunklen Oberfläche des oft spiegelglatten Moorsees spiegelt sich die umliegende Gipfelwelt auf stimmungsvolle Weise.
Das kurze Fußbad im eiskalten Berggewässer wirkt durchaus erfrischend und stört das fragile Ökosystem nicht.
Wanderbegeisterte erreichen das Schutzhaus über zwei Hauptzustiege aus dem Virgen- oder dem Defereggental in knapp fünf Stunden.
Auf der Lasörling-Kammüberschreitung ist die hochalpine Unterkunft ein Zwischenstopp oder Stützpunkt für weitere Gipfeltouren.
Eingebettet in das Panorama der Gailtaler Alpen liegt der tiefblaue Obstanser See.
Die familienfreundliche Wanderung vom Bergsteigerdorf Kartitsch durchs Winklertal wird durch spannende Wegpunkte wie die Prinz-Heinrich-Kapelle, die Gatterwand und eine geheimnisvolle Eishöhle zum kleinen Abenteuer.
Oben angekommen, empfängt die gastfreundliche Obstansersee-Hütte auf 2.300 Metern Wanderer direkt am Ufer, wo sie sich bei regionalen Schmankerln stärken und sogar übernachten (72 Schlafplätze) können.
Die sichere und flache Umgebung des Sees bietet Kindern viel Raum zum Entdecken und Spielen.
Highlight für Groß und Klein: der für solche Berghöhen eher ungewöhnliche Tretbootverleih.


Die letzte Belohnung vor dem Ziel: Der Bödensee lädt zur Rast ein, während die Neue Reichenberger Hütte bereits in Sicht ist. © Nationalpark Hohe Tauern/Johannes Geyer
Ein Anblick, der jeden Aufstieg belohnt: Der tiefblaue Obstanser See im Osttiroler Teil der Karnischen Alpen mit der gleichnamigen Hütte. © Bodner



