Gesellschaft Freunde der Künste

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von Regisseur André Bücker und Ingoh Brux

Nationaltheater Mannheim - „Eine schlimme Geschichte, die in allen Punkten stimmt“ - Wiederaufnahme von „Waffenwetter“

Als „Eine schlimme Geschichte, die in allen Punkten stimmt“ beschreibt der Schriftsteller und Übersetzer Dietmar Dath seinen Roman Waffenwetter, der in einer Bühnenbearbeitung von Regisseur André Bücker und Ingoh Brux am 12. Januar um 20.00 Uhr im Studio des Nationaltheater Mannheim wiederaufgeführt wird.

Waffenwettererzählt von der neunzehnjährigen Abiturientin Claudia Starik. Claudia ist so allseitig hochbegabt und so furchtbar wütend, dass sie beides vor ihren Eltern und Lehrern verbergen muss, um nicht zwangsweise tot gefördert oder ruhig gestellt zu werden.

Sie liebt andauernd die falschen Männer und hilft gern allen, die es nicht verdienen, wird aber immer wieder in letzter Minute von ihrem kommunistischen Großvater Konstantin vor den grauenhaften Folgen ihrer menschenfreundlichen Entschlüsse gerettet.

Zum Abitur schenkt er seiner Enkelin eine gemeinsame Reise nach Alaska. Dorthin, wo die mysteriöse Riesenantennenanlage HAARP steht, ein als zivile Forschungsstation getarntes militärisches Geheimprojekt der Amerikaner, das mit seinen Hochfrequenzwellen das Wetter und, so vermutet Konstantin, auch das Bewusstsein manipuliert.

Was als politischer Zeitroman in der Welt heutiger Verschwörungstheorien beginnt, endet als metaphysisches Science-Fiction. Konstantin ist ein moderner König Lear, der sein politisches Erbe in die Gegenwart zu retten versucht und den Wahnsinn streift.

Wiederaufnahme von „Waffenwetter“, nach einem Roman von Dietmar Dath, in einer Bühnenfassung von André Bücker und Ingoh Brux

Der Schriftsteller und Übersetzer Dietmar Dath (geboren 1970) war Chefredakteur der Spex und Feuilletonredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er veröffentlichte zuletzt im Suhrkamp Verlag die Romane Waffenwetter (2007), Die Abschaffung der Arten und die Streitschrift Maschinenwinter (2008). 

Kartentelefon: 0621 – 16 80 150, www.nationaltheater-mannheim.de 

Sandra Strahonja

Pressereferentin Oper und Schauspiel

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