Zum Stück „Ins Weite schrumpfen“ findet am Donnerstag, 15. April, im Anschluss an die Aufführung ein Publikumsgespräch mit der Autorin Katja Hensel, der Regisseurin Annett Hohlfeld, der Dramaturgin Stephanie Winter und den Schauspielern des Abends statt.
„Ins Weite schrumpfen“ ist ein Panorama heutiger Beziehungen und ihres Schrumpfpotentials und beschreibt den Versuch der Menschen, diese Entwicklung zu stoppen und einen neuen Lebenssinn und Wahrhaftigkeit zu finden. Der Journalist Robert plant eine Reportage zum Thema Verlassenheit und Leerstand, Verwahrlosung und Entfremdung.
Doch er bemerkt schnell, dass nicht nur die Städte dieser rasanten Entwicklung unterliegen - auch die Menschen in ihnen versuchen durch Oberflächenpolitur zu verstecken, was in ihnen müde, leer und gefühllos geworden ist. Noch gibt es auch Menschen wie Herrn und Frau Montag, die an den ursprünglichen Werten festhalten – fragt sich nur, wie lange noch?
Es spielen Hans-Werner Leupelt, Irene Christ, Frank Richartz und Christina Weiser.
Die HNA schrieb nach der Uraufführung:
„Im Bühnenbild von Larissa Hartmann, zwischen Regalwänden mit rollbaren Einzelmodulen, entwickelt Regiedebütantin Annett Hohlfeld ungewöhnlich exakt Menschenbilder vom Scheitern. Doch da ist so viel zärtliche Heiterkeit wie gnadenloser Witz in den Episoden und Bildfindungen, dass es das Publikum stets über die Schwere hinausträgt.
Immer eine Handbreit über dem Boden agieren die Schauspieler zwischen Witz und Melancholie, Trauer und Sehnsucht. In dieses Stück sollte man gehen, um an das Gute im Menschen zu glauben. Stürmischer Applaus.“
Vorstellungsbeginn ist um 20.15 Uhr im tif – Theater im Fridericianum, Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und im Internet unter www.staatstheater-kassel.de.
Foto: Hans-Werner Leupelt (Robert) und Irene Christ (Anka); Fotograf: Dominik Ketz
Juliane Clobes Pressereferentin STAATSTHEATER KASSEL Friedrichsplatz 15 34117 Kassel Telefon +49(0)561/1094-111 // Telefax +49(0)561/1094-5111

