Ergreifende Mischung aus Jazz, Blues, Swing und Folk
Vamp und Verführerin, Zauber und Zerbrechlichkeit, Liebe, Leid und Lust. Dieses Spektrum an Rollen und Emotionen demonstriert Melody Gardot im Stile einer mysteriösen Nightclub-Diva aus einem Cinema Noir-Klassiker vom 09. – 11. November bei ihren Konzerten in der Köln, München und Zürich.
Mit ihrer aktuellen CD „My One And Only Thrill“ knüpft sie nahtlos an ihr beachtliches Debüt „Worrisome Heart“ an. Meldoy Gardot verfügt über einen sehnsüchtig-sanften Blick, der auch das kälteste Herz zum Schmelzen bringt. Nur wenige Sängerinnen können Stimmungen und Gefühle so einfangen, wie die 24jährige aus Philadelphia in ihren Großstadt-Elegien.
Im Scheinwerferlicht erscheint eine blonde, mondäne Schönheit, mit dunkler Brille und Gehstock, wie eine verwirrende Vision. Melody Gardot haucht Töne in das Mikrofon, die den Zuhörer mit einer ergreifenden Mischung aus Jazz, Blues, Swing und Folk verzaubern. Expressive Offenheit und Leidenschaft in der Stimme wecken Erinnerungen an Legenden wie Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Nina Simone und Peggy Lee.
Vom letzten Album geht exakt jener Nervenkitzel aus, den der Titel beschwört. Es scheint, als näherten sich die Songs den Erfahrungen eines reifen Lebens, obwohl die Protagonistin erst Mitte 20 ist. Fingerschnippender Blues, brasilianische Rhythmen und sinnliche Balladen zeigen eine spürbare, ganz erstaunliche Reife.
Ihre Musik ist aus dem Schmerz eines schweren Unfalls geboren, bei dem die Sängerin als 19jährige erhebliche Kopf- und Beckenverletzungen erlitt. Seither ist sie auf einen Stock beim Gehen und eine dunkle Brille angewiesen, um sich vor zu starker Lichteinwirkung zu schützen.
Als sie noch ans Krankenhausbett gefesselt war, hatte ihr Arzt zu einer Musiktherapie geraten. Er war fest davon überzeugt, dass dies ihr kognitives Verhalten nach einem solchen Trauma erheblich verbessern würde. Und er behielt Recht damit!
Noch während des Klinikaufenthalts nahm Melody Gardot ihre erste EP auf, „Some Lessons: The Bedroom Sessions“. Seither hat sie sich mit enormem Kämpferherz über ihre Behinderungen hinweggesetzt. Die Tragik der Ereignisse mit der Wendung zum Positiven mündete in öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihr einzigartiges Talent, das wahrlich keines Mitleids bedarf.
Heute gilt Melody Gardot als „Singer/Songwriter-Phänomen“ und eine der hoffnungsvollsten Interpretinnen der letzten Jahre. Jazz-Experten schwärmen von ihren provokativen, aber gleichzeitig vertraut wirkenden vokalen Qualitäten. Melody wird als „cool, kultiviert, inspirierend, stilvoll, redegewandt und sexy“ beschrieben. Und selbst die Londoner Times urteilte bereits jenseits jeden Zweifels: „Ein Hit ohne Frage!“
Die Frankfurter Allgemeine rühmte in einer bemerkenswerten Konzertkritik die „aufs Wesentliche reduzierten Songs“, die zum „Schönsten“ gehören, „was man seit langem in der sogenannten Unterhaltungsmusik zu hören bekommen hat“. „Melody Gardot ist eine Sängerin, wie man sie schon schnell auf den Konzertbühnen dieser Welt nicht wieder finden wird.“
Aktuelles Album „My One And Only Thrill“
Links
Termine
| 09.11.2009 | Mo. | Köln / Gürzenich | |
| 10.11.2009 | Di. | München / Herkulessaal | |
| 11.11.2009 | Mi. | Zürich / Theater Spirgarten |
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links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Melody_Gardot
http://www.amazon.de/Worrisome-Heart-Melody-Gardot/dp/B000WTNCYA
http://en.wikipedia.org/wiki/Melody_Gardot
http://www.lastfm.de/music/Melody+Gardot
http://www.youtube.com/watch?v=2Wgr9ln82_8
http://www.youtube.com/watch?v=YRyR-UvXjmM
http://www.now-on.at/magazin.artikel.php?artikel=3606
http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/6317650.html
http://www.laut.de/wortlaut/artists/g/gardot_melody/index.htm
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/musikblog/sanft-sanfter-melody-gardot/
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=6038&key=standard_document_37415638


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