Das freche, im derbsten Dialekt quasselnde Blumenmädchen Eliza gerät in die Fänge von Phonetik-Professor Higgins. In einem Experiment möchte er an ihr exerzieren, dass die perfekte Hochsprache die Tür zum sozialen Aufstieg öffnet. Eliza lässt sich widerwillig darauf ein und trainiert die feine Aussprache. Higgins wettet, dass er binnen eines halben Jahres aus Eliza eine Dame von Welt machen könne. In der Tat besteht Eliza ihren großen Auftritt beim traditionellen Ascot-Derby. Damit ist für Higgins der „Fall“ abgeschlossen. Doch nicht für Eliza: Mit ihrer Ausdrucksweise hat sich auch ihr Leben verändert, und Higgins muss zugeben, dass er sich allzu sehr an sein „Forschungsobjekt“ gewöhnt hat …
Higgins fühlt sich von seinem „Kunstwerk“ Eliza so angezogen wie einst der antike Bildhauer Pygmalion von seiner Statue Galatea. Wie weit lässt man sich verbiegen, um vermeintlichen Idealen zu entsprechen?
Besetzung
Musikalische Leitung Sebastian Hernandez-Laverny
Inszenierung Søren Schuhmacher
Bühne Norbert Bellen
Kostüme Carola Volles
Kontakt
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