Drei in Rumänien geborene Frauen erleben als junge Mädchen das Ende des Zweiten Weltkrieges. Die gewohnte Umwelt der Mädchen wird gewaltsam und radikal verändert: die Hitze der Krematorien, die siegessicheren Soldaten im Stechschritt, die eiskalte Tundra. Dennoch lachen und weinen sie, jubeln und singen und träumen von einer Zukunft. Weil sie nicht vergessen wollen, was sie überleben lässt, schreiben sie unabhängig voneinander ihre Gedanken und Erlebnisse auf.
Theater in München
Die Schauspielerinnen Susanna Kratsch und Ileana Tautu und die Akkordeonistin Jolanta Szczelkun verweben die Lebensgeschichten der drei Frauen zu einem berührenden Ganzen. Mit großer Dynamik lassen die Darstellerinnen in wechselnden Rollen die Stimmungen im KZ, im kriegsbegeisterten Kronstadt und in Sibirien aufleben.
Freunde der Kunst
Regisseur Ioan C. Toma, zuletzt 2012 mit „Faust“ in der Reithalle zu Gast, hat diesmal auch den Text bearbeitet und das Bühnenbild entworfen.
Reithalle München, 13. und 14. März, 20 Uhr
Heßstr. 132, Einlass und Abendkasse: 19 Uhr, Info und Reservierung: Tel. 089-12162370, Eintritt 20,- €
St. Lukaskirche München, 28. und 29. März, 20 Uhr
Mariannenplatz, Einlass und Abendkasse: 19 Uhr, Karten nur an der Abendkasse, Eintritt 20,- €


Drei in Rumänien geborene Frauen erleben als junge Mädchen das Ende des Zweiten Weltkrieges; (c) Bonnie Tillemann