Gesellschaft Freunde der Künste

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Wie gewinnt man das Konzertpublikum

Mozart goes Hiphop – Mozart „jenseits der Norm“ mit EINSHOCH6 beim Mozartfest Würzburg

Wie gewinnt man das Konzertpublikum von Morgen? – Indem man E- und U-Musik zusammenkommen lässt. Beim Mozartfest Würzburg 2011 geschieht dies am 19. Juni mit einer gelungenen Kombination aus Hiphop und Klassik.

Die Münchner Band EINSHOCH6 beweist seit vielen Jahren, dass anspruchsvolle Musik, inspiriert von Themen großer klassischer Komponisten, und intelligenter deutscher Rap durchaus kein Widerspruch sind.

Mozart hätte vermutlich seinen Spaß an der Formation aus „klassischem“ Klaviertrio mit E-Violine, E-Cello und E-Piano, dazu einem Bassist und zwei Schlagzeugern mit 30 Trommeln und Percussioninstrumenten aus aller Welt.

Die Anerkennung für Programme wie „Jenseits der Norm“ und „Rettet Deutschland“ blieb für EinsHoch6 auch bei dem heutigen Publikum nicht aus, wie eine Reihe von Auszeichnungen und Wettbewerbssiege zeigen.

Beim diesjährigen Mozartfest wird EINSHOCh6 gemeinsam mit Unterfrankens bekanntestem Rapper Dominik Straubalias MISTAA und DJ Quendolin Fender die Szene-Location Posthalle Würzburg auf Betriebstemperatur bringen.

Das Konzert steht im Kontext der ohnehin regen Arbeit des Mozartfestes, auch ein jüngeres oder an Klassik bisher nicht interessiertes Publikum mit Kinderkonzerten, Schulprojekten und besonders für Kinder geeigneten Veranstaltungen wie Picknick-Konzerten zu gewinnen.

Die zweite Hälfte des Mozartfestes Würzburg sieht aber noch weitere Höhepunkte vor. „Phänomenal begabt“ nannte ihn die „Welt“, den „Superstar von morgen“ die „Rheinpfalz“ – für den Cellisten Julian Steckel, Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs, sind solche Superlative auch angemessen.

Von seiner großen Ausdruckskraft und Virtuosität kann sich das Publikum in Würzburg am Dienstag, 21. Juni in Haydns Cello-Konzert D-Dur selbst mitreißen lassen. Begleitet wird er dabei von der Camerata Salzburg.

Die musikalische Leitung des Konzertes liegt dabei in den Händen von Heinrich Schiff, ebenfalls einer der ganz großen Cellisten und auch ein  renommierter Dirigent.

Gleich viermal, am 22., 23., 24. und 25. Juni sind die Bamberger Symphoniker bei dem diesjährigen Mozartfest Würzburg zu Gast.

Ein reines Mozart-Programm präsentiert das berühmte Traditionsorchester mit Rainer Küchl, dem Ersten Konzertmeister der Wiener Philharmoniker als Solist und als musikalischem Leiter, in den beiden Konzerten am 22. und 24. Juni, das am zweiten Abend auch als lukullisches Galakonzert genossen werden kann.

Am 23. und 25. Juni ist der französische Oboist François Leleux als Solist und Dirigent mit den Bamberger Symphonikern zu erleben. Als Dirigent wird sich Leleux mit Felix Mendelssohn Bartholdys Streichersinfonie Nr. 10 c-Moll und Franz Schuberts Sinfonie Nr. 4 c-Moll „Tragische“ präsentieren.

Mit eigenen Arrangements von Arien aus Mozarts „Zauberflöte“ und „Don Giovanni“  für Oboe und Orchester aber wird François Leleux beweisen, dass er zu Recht als „einer der besten Oboisten der Welt“ (Rondo) bezeichnet wird.

 

Facettenreiche Nachwuchsförderung mit Werken rund um Mozart

Konzerte mit der Camerata Salzburg und den Bamberger Symphonikern

in der zweiten Hälfte des diesjährigen Mozartfestes Würzburg

Karin Rawe

Geschäftsführerin

Mozartfest Würzburg

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