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Literarische Punktlandung: das Buch zum Nobelpreis

„Mitosis“, der zweite Roman von Jürgen Ahrens, befasst sich mit Alter, Tod und ewigem Leben

Wo liegen die Grenzen der Medizin? Darf der Mensch Gott spielen, kann er es überhaupt? Diese Fragen wirft der zweite Roman des in München lebenden Autors Jürgen Ahrens auf - ein Science-Fiction-Thriller, der vor allem von seiner nie nachlassenden Spannung lebt. Seit kurzem hat das Thema überdies enorm an Aktualität gewonnen:

Es geht um Telomere, den programmierten Zelltod und die Möglichkeit, das Altern hinauszuzögern - also genau die wissenschaftlichen Sachverhalte, für deren Entdeckung im Dezember 2009 der Medizin-Nobelpreis an drei US-Biologen verliehen wurde.

Auch die Schauplätze der Handlung lassen einiges an Abwechslung und Exotik erwarten: In München, London, Baltimore, Costa Rica und Südafrika spielen die verschiedenen Kapitel, die schließlich in einen furiosen und verstörenden Endspurt münden.

Es dauerte trotzdem einige Zeit, bis Jürgen Ahrens für sein Manuskript einen Verlag fand. Im August 2009 hatte er nach mehreren vergeblichen Anläufen schließlich Glück - nicht ahnend, dass der Nobelpreis das Thema seiner Story zwei Monate später in den Mittelpunkt des Medieninteresses rücken würde.

Ab Anfang März 2010 ist der 400 Seiten umfassende Roman „Mitosis“ nun im Programm des Borkener Action-Verlags erhältlich, parallel als Hardcover-Ausgabe und als Hörbuch. Seine Story klingt utopischer, als sie in Wirklichkeit ist:

Durch puren Zufall stößt der in London arbeitende deutsche Wissenschaftler Dr. Oliver Scherbaum auf einen biochemischen Wirkstoff, der menschliche Zellen in die Lage versetzt, sich unendlich oft fehlerfrei zu reproduzieren.

Jahrhundertelanges, wenn nicht ewiges Leben scheint möglich zu werden. Doch dieser Durchbruch weckt bei Scherbaum keine Euphorie, sondern stürzt ihn in schwere Entscheidungsnöte - verbunden mit der Angst, seine heimlich gemachte Entdeckung könnte publik werden und eine weltweite Hysterie auslösen.

Der einzige, dem er sich schließlich anzuvertrauen wagt, ist ein alter Studienfreund in München. Damit beginnt eine unheilvolle und immer dramatischere Entwicklung ihren Lauf zu nehmen ... Mehr zu verraten, verbietet sich!

„Mitosis“ ist ein minuziös recherchierter Wissenschaftsroman, der mit beklemmender Eindringlichkeit aufzeigt, was uns schon in wenigen Jahren tatsächlich bevorstehen könnte.

Als erstes belletristisches Werk überhaupt befasst sich das Buch mit der brisanten Thematik der Lebensverlängerung durch die moderne Medizin. Auf der einen Seite will es damit zum Nachdenken anregen, auf der anderen Seite fesselt es den Leser mit einer ereignisreichen fiktiven Handlung.

Pate standen bei der Entwicklung des Manuskripts eine Reihe renommierter Wissenschaftler, darunter Prof. Dr. Hermann von Grafenstein (University of Toledo, Ohio/USA) und Dr. Klaus Müller (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Köln).

 

Jürgen Ahrens
geboren in Bremen, arbeitete viele Jahre als Werbetexter, Publizist und Fotograf. Er schrieb unter anderem für das BMW Magazin und die Süddeutsche Zeitung und veröffentlichte mehrere Autobücher, bevor er sich der Literatur zuwandte.

Mit dem Psychothriller „Schattenzone“ legte er 2007 seinen ersten Roman vor, der jetzt neu im Münchner Caminando Verlag erscheint. In seinem zweiten Roman „Mitosis" hat er unter anderem seine Erfahrung als Texter für zahlreiche namhafte Pharmafirmen eingebracht. Jürgen Ahrens lebt und arbeitet seit 1982 in seiner Wahlheimat München.

 

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