Ungewöhnliche Programme sind ein Markenzeichen von Mihaela Ursuleasa. Das spiegelt sich auch im Konzert am Sonntag, 4. Dezember 2011, um 11 Uhr in der Philharmonie Essen wider:
In der Reihe „Essener Jugendstil“ begibt sich die junge Pianistin musikalisch in ihre Heimat. Werke zweier rumänischer Komponisten hat sie sich unter anderem für die Matinee ausgesucht. Spektakulär sind sie beide:
Sowohl Paul Constantinescus Suite für Klavier solo als auch George Enescus Rumänische Rhapsodie A-Dur, op. 11 Nr. 1 bieten bisweilen atemberaubende Passagen mit höchsten technischen Ansprüchen.
Gleiches gilt für die Zwei rumänischen Tänze, op. 8a, Sz 43 von Béla Bartók. Einen reizvollen Kontrast dazu bilden Franz Schuberts Drei Klavierstücke, op. posth., D 946.
Mihaela Ursuleasa ist mit ihrem temperamentvollen Spiel und ihrer lyrischen Begabung längst eine der bemerkenswertesten Pianistinnen ihrer Generation. In Konzertsälen wie der Carnegie Hall in New York oder dem Concertgebouw Amsterdam war die Künstlerin bislang ebenso zu erleben wie mit renommierten Orchestern – etwa dem London Philharmonic Orchestra oder dem Orchestre National de France.
Nach dem Konzert findet ein Künstler-Gespräch im Foyer statt.
Karten (Einheitspreis (€): 16,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter
T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.
Christoph Dittmann
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