Gesellschaft Freunde der Künste

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von Volker Schmidt und Georg Staudacher

Mit Jugendlichen in Wien entwickelt: Koma am 9.4.2010 in Hannover

Sogenannte School Shootings haben in den letzten Jahren für eine breite öffentliche Diskussion gesorgt. Columbine, Erfurt, Emsdetten, Winnenden - die Namen der Orte sind Synonyme geworden für den Tod Unschuldiger, für die Hilflosigkeit der Gesellschaft, für die immer wiederkehrende Frage nach dem Warum. "komA" versucht, den Spuren einer möglichen Vorgeschichte eines Amoklaufs zu folgen, Ursachen und Zusammenhänge erfahrbar zu machen. In dem multimedialen Stationentheaterstück folgt das Publikum den Figuren während der letzten Tage vor einem fiktiven School Shooting und wird so mit den persönlichen Geschichten konfrontiert.

VOLKER SCHMIDT(geboren 1976) und GEORG STAUDACHER(1965–2007) entwickelten über ein ganzes Jahr lang mit Jugendlichen in Wien zunächst in Form von Schauspielworkshops und Schreibworkshops das multimediale Stationentheaterstück »komA«. Anschließend hat Volker Schmidt aus den Texten der Jugendlichen den Stücktext verfasst. »komA« erhielt im November 2008 den wichtigsten österreichischen Theaterpreis »Nestroy« für die beste Off-Theaterproduktion.

MIRKO BORSCHTsArbeit als Regisseur in Film und Theater wurde in den vergangenen Jahren wesentlich durch die Zusammenarbeit mit jugendlichen Laiendarstellern bestimmt. So entstand 2005 sein erster Spielfilm »Kombat Sechzehn« und 2007 das Theaterstück »Opferpopp«, das er für das Thalia Theater Halle mit sogenannten »Problemkids« entwickelte. 2008 erhielt »Opferpopp« den Hans Götzelmann-Preis für Streitkultur vom Institut für Friedenspädagogik.

Aufführungen bis zum 22.4.2010

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