Egal ob mit Hund oder Schneeschuhen: Wer die Ranger begleitet, unternimmt nicht nur Streifzüge durch die Voralpenlandschaft, sondern erfährt auch viel Wissenswertes.
Welche Überlebensstrategien haben Tiere und Pflanzen in der kalten Jahreszeit? Und wie kann man seine Wintertouren naturverträglich gestalten?
Diese und viele weitere Fragen erklären die Ranger, Gebietsbetreuer und die Biodiversitätsberaterin bei ihren Winterwanderungen durch das Tölzer Land, die an ausgewählten Terminen von 12. Januar bis 22. Februar 2025 angeboten werden, www.dein-toelzer-land.de/ranger-touren. Praktisch:
Zu den meisten Touren kann öffentlich angereist werden. Umweltverträgliche Touren sowie „Dos and Don'ts" gibt es unter www.dein-toelzer-land.de.
Den Auftakt macht die Tour „Winter im Isarwinkel
Die lebensklugen Strategien von Tieren und Pflanzen zur kalten Jahreszeit“ am 12. Januar. Mit Biodiversitätsberaterin und Rangerin geht es vom Bahnhof Lenggries erst durchs Dorf und dann durch die malerische Winterlandschaft.
Vorbei an alten Bauernhöfen, Quellen und Bächen bis zum imposanten Naturdenkmal „Große Tann“, das zur Rast einlädt.
Welche Spuren im Schnee erzählen dabei kleine Geschichten?
Anschließend wandert man durch den Wald bergab in Richtung Isar, die als „Lebensader des Isarwinkels“ sicher die ein oder andere Überraschung bereithält.
Unterwegs gibt es viele kurzweilige Infos über die örtlichen Schutzgebiete, die Überlebensstrategien von Tieren und Pflanzen und was jeder zum Erhalt störungssensibler Arten im Winter beitragen kann.
Am 17. Januar stehen dann bei „Winterruhe an der Isar – Rundwanderung mit den Rangern bis zur Dämmerung“ stimmungsvolle Winterlandschaften am Wasser in und um Bad Tölz im Mittelpunkt.
Welche Tiere sind noch aktiv und warum läuft das Leben in der kalten Jahreszeit auf Sparflamme? Zum Abschluss kehrt man gemeinsam in der Moralt-Alm ein.
Die Isarauen bei Geretsried sind ein wahrer Naturschatz. Bei der Winterwanderung mit den Naturschutz-Rangern am 25. Januar erleben Teilnehmende eine durch die Dynamik des wilden Flusses entstandene, faszinierende Landschaft, die seltenen Pflanzen und Tieren einen Rückzugsort bietet.
Und erfahren während der Führung mehr über die frühere und heutige Bedeutung der Isar – sowohl für die menschlichen Bewohner als auch für Flora und Fauna dieser Region.
Das Bewegen mit Hund in der Natur, die gerade ihren Winterschlaf hält, erfordert Umsicht.
Wie unterschiedlich Vier- und Zweibeiner die Umgebung wahrnehmen, erfahren Frauchen und Herrchen bei der Tour
„Von Icking nach Schäftlarn – Winterwanderung durch die Isarauen für Hundehalter und interessierte Nicht-Hundebesitzer“ am 8. Februar.
Hier kann man noch die ursprüngliche Wildheit einer Wildflusslandschaft erleben, hin und zurück werden die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt.
Am 22. Februar geht es mit der Gebietsbetreuerin auf die Wanderung „Kochel-Bergwald-Moor“ und zugleich auf eine Zeitreise. Der Bergwald bei Kochel ist Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen.
So mancher Vogel liebt die Abgeschiedenheit einer Felswand und sucht sich dort seinen Platz, andere bevorzugen Höhlen und Totholz.
Im winterlichen Bergwald lässt sich viel entdecken, natürlich auch eine schöne Aussicht auf die Loisach und das Moor, das den verlandeten Kochelsee erfüllt.
Über Infos zur Landschaftsentstehung reist man in die Vergangenheit und bekommt so ein besseres Verständnis für das Landschaftsbild.


Wie verhalten sich Zwei- und Vierbeiner richtig in der kalten Jahreszeit? Foto: Tölzer Land Tourismus, Die Bergfreaks, Stefanie Bohnow



