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Marc Copland Trio: JazzPiano

Mit dem amerikanischen Jazz-Trio Marc Copland starten die Elbphilharmonie Konzerte am 16. Oktober ihre Reihe »Jazz Piano«

Mit dem amerikanischen Jazz-Trio Marc Copland starten die Elbphilharmonie Konzerte am 16. Oktober ihre Reihe »Jazz Piano« im Kleinen Saal der Laeiszhalle. Das seit mehreren Jahren gemeinsam auftretende Trio mit Pianist Marc Copland, Bassist Drew Gress und Schlagzeuger Jochen Rückert zählt zu den gefragtesten Jazz-Ensembles der Welt.

Auf dem Hamburger Programm stehen auch Stücke aus Marc Coplands letzten Album »Alone« (2009, Pirouet Records). Zwischen Lyrik und Dynamik
Klavierflüsterer, Superstar, stiller Gigant seines Instrumentes oder feinster Lyriker sind die Superlative mit denen die Jazz- und Kritikerwelt Marc Copland immer wieder adelt.

Marc Copland verfügt über eine große Bandbreite in Sachen Klangdynamik
und gilt als Erneuerer einer einzigartigen musikalischen Verbindung von
Harmonie und Farbe. So wurde sein eindringlicher Klavier-Stil in den 90er Jahren
von der Jazzwelt wie eine Offenbarung gefeiert.

Und längst ist es Legende, dass junge Klavierspieler in Marc Coplands Konzerte gehen, nur um die Berührung seiner Füße auf dem Klavierpedal zu studieren.
Immer wieder wird hervorgehoben, wie sensibel Copland auf seine unterschiedlichen Trio-Partner reagiert - wie viele überraschende Farben sein Spiel annehmen kann, das, trotz der ganz eigenen Tonsprache dieses Pianisten, je nach Partnern andere Nuancen erkennen lässt.


Kartenpreise: Euro: 38,00 / 31,00 / 23,00 / 11,00

Marc Copland:

Marc Copland wurde in den 70er Jahren zunächst als Saxophonist in der Musikszene Philadelphias an der Seite von Michael Brecker und John Abercrombie bekannt. Als er in den 80er Jahren nach New York City zog, experimentierte er zunächst recht erfolgreich mit einem elektrisch verstärkten Altsaxophon, um sich dann aber doch für ein umfangreiches Klavierstudium
zu entscheiden.

Marc Copland spielte ab sofort in New York City sowohl als Solist
als auch in verschiedenen Formationen mit allen Jazz-Größen wie Bob Bedlen, Jane Ira Bloom, Herbie Mann, Dave Stryker, Gary Peacock und Billy Hart.

In den vergangenen Jahren trat der Pianist und Komponist vor allem mit seinem aktuellen Trio unter Bassist Drew Gress und Schlagzeuger Jochen Rückert in den USA und immer wieder in ganz Europa auf.

Seine dreiteilige CD-Reihe NY-Trios mit deren letzten Veröffentlichung »Night Whispers - New York Trio Recordings Vol. 3« (2009 Pirouet Records) ist subtile Klaviertrio-Kunst und weist Marc Copland als legitimen Nachfolger Bill Evans aus.

Jochen Rückert:

Der gebürtige Kölner begann bereits im Alter von sechs Jahren Schlagzeug zu spielen. 1995 zog er nach New York City und hat seitdem mit diversen Bands wie Marc Copland Trio, Chris Cheek, Pat Metheny und John Abercrombie gespielt.

Der Musiker wurde auch bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Punk- und Rock Bands der New Yorker Musikszene, spielt Bass, produziert, mixed und programmiert im Elektro- und Hip Hop-Bereich.

Drew Gress:

Der Bassist aus New Jersey wurde in den 80er Jahren in der New Yorker Jazzszene der Avantgarde bekannt. Mit Phil Haynes, Ellery Eskelin und Paul Smoker gründete er damals das Quartett Joint Venture. Ende der 1990er Jahre bildete Gress mit Tim Berne und Tom Rainey das Trio Paraphrase, mit dem er zwei Alben aufnahm.

Drew Gress spielt seitdem aber auch immer wieder mit anderen Zusammensetzungen, darunter auch dem Marc Copland Trio. Am St. Petersburger Konservatorium und dem Pariser Konservatorium war er als Artist-in- Residence tätig.

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