Königin Luise (1776–1810) ist die populärste Frau der preußischen Geschichte und neben Friedrich dem Großen die herausragende Persönlichkeit der Hohenzollern-Dynastie: jung, schön und liebenswert. Sie war sie ein Glücksfall für die reformbedürftige Monarchie. Ihr früher Tod und ihre kulthafte Verehrung machten sie zum "Medienstar" des 19. Jahrhunderts.
Anlässlich ihres 200. Todestages steht die "Königin der Herzen" im Mittelpunkt vielfältiger Aktivitäten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Drei Ausstellungen und ein umfangreiches Begleitprogramm präsentieren verschiedene Facetten Luises an ihren historischen Wohnorten und Wirkungsstätten, dem städtischen Schlossbereich Charlottenburg, auf der Pfaueninsel und im ländlichen Schloss Paretz.
Luises Schönheit und Anmut, ihre Natürlichkeit und ihr harmonisches Familienleben machten sie schon zu Lebzeiten zur Legende. Ihr Einsatz für einschneidende politische Reformen und ihre Gegnerschaft zu Napoleon ließen sie zur Hoffnungsträgerin in Preußens "schwerer Zeit" zu Beginn des 19. Jahrhunderts werden. Nach ihrem frühen Tod mit 34 Jahren entwickelte sich ein Mythos um ihre Person, der in Deutschland ohne Beispiel ist und seinen Höhepunkt im Kaiserreich nach 1871 fand.
Die Ausstellung lädt mit über 200 Gemälden, Skulpturen und historischen Dokumenten darunter Meisterwerke von Karl Friedrich Schinkel, Johann Gottfried Schadow und Christian Daniel Rauch, zu einer Annäherung an das Leben und Nachleben der Königin ein.
Dauer der Ausstellung 6. März bis 30. Mai 2010
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Ausstellungsort
Schloss Charlottenburg, Neuer Flügel und Mausoleum
Spandauer Damm
10-22 Berlin
Presse
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Pressesprecher
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täglich außer Dienstag, 10-18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr)
Links
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