Vom Musik-Feuilleton als „Minimal-Classic-Wunder-Kid“ gefeiert, vereint Greg Haines in seinen subtilen Kompositionen spielerisch die Sound-Paletten von Minimal, Klassik, Elektroakustik und Musique Concrète und erschafft auf diese Weise Klanglandschaften, die sowohl an die Musik von Max Richter und Jóhann Jóhannsson erinnern, als auch Elemente aus Kompositionen von Gorecki, Pärt, Steve Reich bis hin zum Independent Folk von Sufjan Stevens aufnehmen.
Mit vergleichsweise einfachen Sounds und Melodien – Haines ist Autodidakt an beiden Instrumenten – gelang dem Künstler insbesondere mit dem frühen Album „Slumber Tides“ ein Überraschungserfolg, das 2006 als „eines der intensivsten Alben des Jahres“ Furore machte.
In seinem aktuellen Werk „Until the Point of Hushed Support“ (2010) – komponiert für Streichquartett, Orgel, Klavier, Percussion und Elektronik – kreiert Haines gemeinsam mit Nils Frahm ein ganzes Orchester basierend auf Samples und Re-recordings.
Greg Haines spielte u.a. mit Dustin O’Halloran, Peter Broderick und Ben Frost, arbeitete mit den Choreographinnen Meg Stuart, Ina Christel Johannesen und dem MD Collective.
Begleitet wird Greg Haines von Jan Kleefstra, dem Multi-Percussionisten Sytze Priuksma und dem Gitarristen Romke Kleefstra, die Haines bereits auf der diesjährigen TRANSMEDIALE unterstützten.
Die aus dem Bereich Drones, Improvisation und Spoken Word stammenden Künstler sind u.a. durch ihre Band Piiptsjilling und ihre Zusammenarbeit mit Machinefabriek und Peter Broderick bekannt.
SONNTAG , 25.09.2011
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
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