Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

eine faszinierende Pianistin

Mihaela Ursuleasa veröffentlicht ihre erste CD auf Berlin Classics

Am 16.10.2009 wird die rumänische Pianistin Mihaela Ursuleasa ihre CD "Piano & Forte" auf Berlin Classics veröffentlichen. Mihaela Ursuleasa ist schon lange keine Unbekannte mehr. Sie spielte schon in vielen Ländern dieser Erde mit namhaften Orchestern oder gibt Kammermusik-Konzerte mit ihrer engen Freundin Sol Gabetta. Doch trotz dieser mehr als zehnjährigen Konzert-Karriere hat sie noch nie eine CD veröffentlicht.

Manche Musiker veröffentlichen ihre Debüt-CD, kaum daß sie ihren ersten Wettbewerb gewonnen haben. Nicht so Mihaela Ursuleasa. Ihre ersten Erfolge feierte sie schon früh, als sie noch ein Kind war. Damals gab Claudio Abbado ihr in Wien den Rat, sich Zeit zu lassen, zunächst Schule und Studium an die Stelle des Konzertierens zu setzen.

 Dies hat sie beherzigt und entwickelt nun seit einigen Jahren nachhaltig ihre Karriere als faszinierende Pianistin mit einem schier unerschöpflichen Potential an Energie und Originalität.
Verwurzelt in ihrer Heimat Rumänien und der Stadt Wien, in der sie seit vielen Jahren lebt, schöpft sie aus unterschiedlichsten Traditionen und so auch aus ganz und gar verschiedenen Weisen, zu musizieren.

 Ihr Credo ist, diese Vielfalt für sich zu entdecken, in sich zusammenfließen zu lassen und bei aller technischen Perfektion vor allem die Vitalität und Freude der Musik zu erfahren und zu vermitteln. Auf diese Weise ist aus ihr eine eigenständige, unverwechselbare Musikerpersönlichkeit geworden, die nun in vertiefter Weise weltweit das Konzertpublikum in ihren Bann zieht.


Daher wird Mihaela Ursuleasas Debütalbum bereits mit Spannung erwartet, und das Warten hat sich gelohnt: "Piano & Forte" ist ein kontrastreicher, intensiver und sehr persönlicher Erstling, bei dem sie ihre Hörer auf eine Reise mitnimmt.

 Eine musikalische Reise, die von der Vergangenheit in die Gegenwart, und zugleich zu ihren rumänischen Wurzeln zurückführt. Jeder Abschnitt ist ein eigenes Abenteuer, läßt eine andere Facette einer Künstlerin aufleuchten, die Gegensätze liebt und sich dennoch immer treu bleibt.

Tracklisting:

Ludwig van Beethoven
(1770-1827)
32 Variationen über ein eigenes Thema c-Moll, WoO 80

Johannes Brahms (1833-1897)
Drei Intermezzi, op. 117

Maurice Ravel (1875-1937)
Gaspard de la nuit

Alberto Ginastera (1916-1983)
Sonate für Klavier Nr. 1, op. 22

Paul Constantinescu (1909-1963)
Joc Dobrogean – veloce (quasi una Toccata)

Fotos: www.julia-wesely.com