Gesellschaft Freunde der Künste

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am Sonntag, 14. März 2010 um 17 Uhr

Michael Quast liest, singt, tanzt und spielt - Der ganze Offenbach in einer Kehle: „Die Großherzogin von Gerolstein“

Der Komponist Jacques Offenbach hat frech und ohne Hemmungen eine ganze Epoche satirisch aufs Korn genommen. Seit seinem vierzehnten Lebensjahr in Paris beheimatet, gab der 1819 in Köln geborene Komponist die marode Welt des Zweiten Kaiserreiches in Frankreich mit gnadenloser Zeitkritik dem Gelächter preis.

Grundlage seines Erfolges war neben seinen mitreißenden, tänzerisch wirbelnden Melodien sicherlich auch sein Gespür für das Burlesk-Komische, für pikante Situationen und zeitgenössische Satire.

Diese Mischung ist das ideale Feld für den Kabarettisten und Allround-Künstler Michael Quast, der nicht nur immer wieder als Conférencier großer Operettenabende begeistert, sondern auch einen überaus erfolgreichen „Offenbach-Zyklus“ präsentiert, der am Sonntag, 14. März 2010 um 17 Uhr im RWE-Pavillon in seine nächste Runde geht.

Wo eigentlich ganze Ensembles mit Musikern, Sängern und Tänzern gefragt sind, benötigt dieser furios-unterhaltsame Zyklus nur eine Person: Der ganze Offenbach in der Kehle von Michael Quast, der die Reihe in dieser Saison mit „Die Großherzogin von Gerolstein“ fortsetzt.

Der Schauspieler und Kabarettist liest, singt, tanzt und spielt Jacques Offenbachs Operette und wird dabei nur von Rhodri Britton am Klavier begleitet. „Wenn man Michael Quast zwei Stunden zugehört hat, ist eine Theaterinszenierung an einem vorbeigezogen“, konnte man in einem Beitrag des Hessischen Rundfunks hören.

„Außer dem einen Darsteller und seinem Begleiter am Klavier wäre niemand sonst auf der Bühne gewesen, sagen manche. Aber wer das behauptet, kann nicht dabei gewesen sein. Alle, die da waren, haben jedenfalls das Orchester gesehen und gehört, den Vorhang, den Chor.“

Michael Quast liest, singt, tanzt und spielt am Sonntag, 14. März 2010 um 17 Uhr im RWE-Pavillon 

Karten (Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und weitere Informationen unter Tel. 0201/8122-200, Tel. 0180/59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.

Anke Meis
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