Gesellschaft Freunde der Künste

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auf der dunklen Spur des Bösen

Mephistosyndrom: Tanztheater von Bronislav Roznos am 21.1.2011 Volkstheater Rostock

Mit »Mephistosyndrom« begibt sich das Tanztheater auf die dunkle Spur des Bösen. Als 1971 der Psychologe Philip Zimbardo eine Gruppe von Studenten zufällig in Wärter und Gefangene einteilte und eine Gefängnissituation simulieren ließ, zeigte er in dem als »Stanford Prison Experiment« legendär gewordenen Versuch, dass das Böse offenbar in jedem Menschen schlummert. Es kommt nur auf die soziale Situation an, in der es zum Vorschein kommen kann. Der Choreograf Bronislav Roznos erkundet das subtile, weil oft verborgene Wirken, des Bösen im Alltag und dessen Ausbruch in zerstörerischen Straftaten. An den Beispielen Missbrauch, Amoklauf und Stalking wird die psychologische Dimension solcher Verbrechen tänzerisch-künstlerisch ausgelotet. Eine Inszenierung über gefühl- und gewissenslose Menschen, die uns viel häufiger begegnen, als wir vermuten.

Mit Musik von Manu Chao, Alberto Iglesias und Ingram Marshall sowie von Dead Can Dance und Rammstein.

Kontakt

Bärbel Schlapmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Volkstheater Rostock GmbH
Patriotischer Weg 33
18057 Rostock
Tel. 0381 381 4720.
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E-Mail: baerbel.schlapmann@rostock.de.
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