Donaueschingen - Die Teamaufstellungen für den diesjährigen Fürstenberg Polo Cup presented by Berenberg Bank in Donaueschingen (13. bis 15. Juli) stehen fest. Sechs Mannschaften sind in dem Wettbewerb der Medium-Goal-Klasse vertreten. Vorjahressieger Team Berenberg Bank (Team Handicap +5) geht mit dem bewährten Team an den Start: Prinzessin Anna zu Oettingen-Wallerstein, Prinz Carl-Eugen Oettingen-Wallerstein, Joaquin Copello und Cristobal Durrieu.
Für das Team McLaren (Team Handicap +4) starten das Erbprinzenpaar Christian und Jeannette zu Fürstenberg zusammen mit Harald Link und den argentinischen Profis Agustin Kronhaus und Comanche Gaillardo.
Team Trigema (Team Handicap +5) besteht aus Bernd Hotz, Beate Pfister sowie dem Brasilianer Raphael Oliveira und Max Bosch. Im Team Fuchs (Team Handicap +6) werden antreten: Jairo Cote aus der Schweiz, der Profi Hugo Iturraspe und Dr. Niko Charalambakis sowie Mathias Legman vom Polo Club Stuttgart.
Das Team Veuve Cliquot (Team Handicap +6) hat die folgenden Spieler gemeldet: Edouard Guerrand Hermés aus Frankreich, Emanuele Boni aus Italien sowie Marcelo Caivano und Juan Pepa. Im Team Tamara Comolli (Team Handicap +4) spielen Isabel und Prof. Dr. Ingo von Morgenstern zusammen mit Segundo Copello und José-Otto von Potobsky. Donaueschingen wird also internationalen Polo Sport sehen.
Polo zählt zu den actionreichsten nicht-motorisierten Sportarten der Welt. Im Falle des diesjährigen Fürstenberg Cups kommt nun allerdings erstmalig ein stark motorisierter Partner dazu: McLaren, der renommierte Rennstall aus dem englischen Woking addiert ganze 3.000 PS zu dem spannenden Event im Schwarzwald, mit fünf Supersportwagen der Extraklasse.
McLaren wird nicht nur zusätzliche Pferdestärken nach Donaueschingen bringen, sondern auch den Siegeswillen eines der renommiertesten Formel 1 Teams aller Zeiten. Nach 700 Rennen, 20 Weltmeistertiteln und 175 Grand-Prix-Siegen in der Königsklasse des Motorsports setzt McLaren Automotive nun als Hersteller von Hochleistungssportwagen neue Maßstäbe imAutomobilbereich.
Besucher des Fürstenberg Polo Cups können den ersten, zu 100 Prozent von McLaren entwickelten Supersportwagen MP4-12C vor Ort bestaunen. Zu sehen sind neben dem 12C auch ein Modell von McLaren Special Operations, welches einige brandneue Optionen aufweisen wird, die beim Fürstenberg Polo Cup presented by Berenberg Bank erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Hintergrund
Polo ist der älteste Teamsport der Welt. Er hat seinen Ursprung um ca. 600 v.Chr. im antiken Persien. Es ist die actionreichste und gefährlichste nicht-motorisierte Sportart. In Argentinien ist Polo so populär wie in Deutschland Fußball. Das Spielfeld ist ca. 270 Meter lang und ca. 180 m breit, das Tor ist ca. 7,20 m breit. Gespielt wird mit zwei Mannschaften zu je vier Spielern. Jeder Polospieler hat je nach Leistungsstärke ein
persönliches Handicap zwischen -2 und +10. Die Summe der Spieler-Handicaps ergibt das Gesamt-Handicap einer Mannschaft. Wenn Mannschaften mit unterschiedlichen Handicaps antreten, erhält die Mannschaft mit dem geringeren Handicap einen Tore-Vorsprung. Ein Sieg bringt 2 Punkte, ein Unentschieden 1 und eine Niederlage keinen Punkt.
Es gibt zwei berittene Schiedsrichter auf dem Feld und einen Oberschiedsrichter am Spielfeldrand. Das Spiel ist in 4 Zeitabschnitte zu je 7,5 Minuten eingeteilt. Der Poloschläger (Mallet, Stick) wird immer rechts gehalten auch von Linkshändern. Er hat eine hölzerne zylinderförmige Schlagfläche, die wegen ihrer Form auch Zigarre genannt wird.
Der Poloball ist sieben bis acht Zentimeter groß, 130 Gramm schwer und besteht aus Kunststoff.
Bilder 1 bis 4 (c)Veronika Faustmann, Polo Photography
Bilder 4 bis 6 (c)Kathrin Gralla, Der Rote Drache
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Bilder 1 bis 4 (c)Veronika Faustmann, Polo
Photography
Bilder 4 bis 6 (c)Kathrin Gralla, Der Rote Drache


